Wie du Selbstsabotage ein für alle Mal unschädlich machst!

Dies ist ein Gastartikel von Tim Hamer. Tim berichtet auf seiner Seite www.dubistgenug.de darüber, wie du dein Selbstwertgefühl stärken kannst.

Was hält dich selbst wirklich davon ab, erfolgreich zu sein?

Ich glaube dass es bei vielen Menschen schlicht und einfach an der mangelnden Überzeugung von ihren Fähigkeiten liegt.

Sie schließen dabei von Gestern auf Heute.

„Ich habe mein ganzes Leben immer Dinge angefangen, nur um sie nicht wirklich zu Ende zu bringen, wieso sollte es denn dieses Mal klappen?“

Eine berechtigter Einwand, wenn du mich fragst. Wieso sollte es?

Um jetzt ein für alle Male die Kehrtwende zu schaffen und sich nicht immer weiter im Kreis zu drehen gilt es, seine Glaubenssätze sich selbst und seinen Fähigkeiten gegenüber zu verändern.

Denn was du dir selbst zutraust, das schaffst du auch.

Zu allererst steht die Überzeugung: Meine Vergangenheit bestimmt nicht meine Zukunft.

Ab jetzt habe ich es in der Hand, etwas anders zu machen. Diese Chance werde ich nutzen!

Mit dieser Überzeugung kann es dann weitergehen.

Denn es ist verdammt wichtig, positive Überzeugungen zu der eigenen Wirksamkeit zu haben. Mit diesem schönen, motivierenden „Ich weiß zwar noch nicht genau wie, aber ich werde es schon irgendwie hinbekommen“ lässt sich doch gleich viel leichter an Herausforderungen herangehen.

„Aber ich bin doch gar nicht so“, höre ich dich sagen!

Richtig, war ich lange Zeit auch nicht.

„Wie soll ich denn zu so einer Überzeugung kommen?“

Ich verrate es dir.

Denn ich habe es geschafft, wirklich tief von meiner eigenen Wirksamkeit überzeugt zu sein, also auf einer wirklich emotionalen Ebene.

Nicht auf einer „Ich rede mir das jetzt ein aber eigentlich stimmt es gar nicht“ Ebene.

Heute weiß ich, dass ich etwas packe, wenn ich es mir vornehme. Fast egal um was es sich handelt.

Wie ich das geschafft habe, verrate ich dir in diesem Artikel.

Eigentlich war es ganz einfach.

Gleichzeitig aber auch nicht. Es erfordert nämlich eine Menge Mut.

Alles was ich getan habe war, mich ständig neuen Herausforderungen zu stellen. Fast täglich habe ich mir vorgenommen, ganz bewusst irgendetwas zu tun, von dem ich dachte, ich könnte es nicht.

Etwas, vor dem ich Schiss hatte.

Ganz wichtig: es ging mir dabei nie darum, einfach planlos herumzudaddeln. Bei diesen Herausforderungen war ich ganz bewusst dabei, habe genau analysiert, was da jetzt für Gedanken und vor allem was für Emotionen hochkommen.

Tag für Tag wurde ich also sensibler für die Art und Weise, wie ich innerlich in herausfordernden Situationen so ticke.

Ich konnte hören, wie ich mit mir spreche.

Ich konnte immer besser erkennen, wie sich bei mir ganz persönlich Angst und Unsicherheit anfühlt und wie ich dann, noch sehr unbewusst und auf Autopilot darauf reagiere.

Nämlich in meinem Fall mit Prokrastination und Vermeidungsverhalten.

Das Ding ist: ich habe nie bewusst entscheiden, zu prokrastinieren oder Herausforderungen aus dem Weg zu gehen.

Das war einfach so drin, und alles andere als hilfreich.

Nach und nach habe ich verstanden, wie genau ich reagiere. Welche Gefühle dafür verantwortlich waren, dass ich nicht weitergemacht habe.

Das coole daran ist, dass ich diese Gefühle ab jetzt immer als Warnsignal nehmen kann.

Kommen sie hoch weiß ich „ok, einfach weitermachen, wird schon,“ anstatt „uaah, ich geh lieber ne Stunde auf Facebook.“

Dadurch, dass ich eben nicht den gemütlichen Umweg um Herausforderungen genommen habe, sondern meinen ganzen Mut zusammengenommen habe und einfach durchgegangen bin, hat sich viel verändert.

Ich habe so viele Referenzerfahrungen sammeln können, dass ich es ja doch kann. Außerdem habe ich extrem gemerkt, dass ein Versagen ungefähr ein Hundertstel so wenig wehtut, wie ich es mir in meiner doch sehr kreativen Fantasie vorher ausmale.

Wie der Hesse sagen würde: „S’Lebe gehd weida.“

Nur durch diese ständige, kontinuierliche Bewältigung kleiner und großer Herausforderungen konnte ich nach und nach ein wirklich umfassendes Selbstvertrauen aufbauen.

Es führte einfach gar kein Weg drum herum, zu erkennen, dass ich mit viel mehr fertig werde, als ich denke. Das Selbstvertrauen wächst dann nicht nur in bestimmten Bereichen wie Sport oder Job.

Das Schöne ist, dass es auch im Zusammenhang mit Unbekanntem wächst. Im Job oder im Sport kenne ich mich aus. Da weiß ich ja, was auf mich zukommt. Da habe ich Selbstvertrauen.

Doch das kann auch ganz schnell mal dahin sein, wenn ich unbekanntes, Neues vor mir habe. Nicht so für jemanden, der sich ständig fordert, und zwar in allen Lebensbereichen.

Eins kann ich dir sagen, lieber Leser. Wenn ich das kann, dann kannst du das erst recht.

Also schau dir dein Leben an.

Suche dir einen Bereich, mit dem du unzufrieden bist und erkenne, wo du Herausforderungen aus dem Weg gehst.

Dann nimm all deinen Mut und deine Willenskraft zusammen, nimm deine Angst als Antrieb und gehe dieses Mal einfach durch.

Mache dir das zur Gewohnheit.

Wichtig dabei: genau die richtige Intensität zu finden. Erfordert auch ein wenig Übung, ist aber von entscheidender Wichtigkeit.

Unterforderst du dich, passiert nichts. Überforderst du dich, kannst du deine Angst nicht überwinden und bleibst ebenfalls auf der Stelle stehen.

Also suche dir ganz persönlich Herausforderungen, die dir angemessen scheinen und wachse an ihnen.

Das wird unglaubliche Auswirkungen auf dein Selbstbewusstsein und deine Selbstwirksamkeit haben.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren wünsche ich

Liebe Grüße

Tim

 

Bildquelle: Image courtesy „Beautiful Young Carefree Women Relaxing“ by photostock / FreeDigitalPhotos.net
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