4 Wege, um Deine Sorgen loszuwerden

Sich Sorgen zu machen kennt jeder irgendwie. Wer in ein Flugzeug steigt, kann sich Gedanken darüber machen, ob es auch heil wieder landet.

Wenn das eigene Kind die halbe Nacht unterwegs ist, kann man sich Sorgen machen, ob auch ja nichts passiert.

Wenn das Geld knapp in der Kasse ist, kann man sich schon mal Gedanken machen, ob es für die Zukunft reicht.

Anlässe, um sich Sorgen zu machen, gibt es unzählige.

Wenn Du dazu neigst, ständig in Sorge zu sein, erfährst in diesem Artikel, wie Du diese Sorgen erkennen und loslassen kannst. Wie Du es schaffst, einfach gelassener und entspannter mit Deinem Leben umzugehen.


Inhalt des Artikels:
Warum sich Sorgen machen sinnvoll ist
Wie genau machst Du Dir Sorgen?
Wie Du Deine Sorgen loswirst
1. Unterbrich Deine Gedanken und ändere sie
2. Das „Worst-Case-Szenario“
3. Mache Übungen, um insgesamt gelassener zu werden
4. Baue Dein Selbstvertrauen auf
Zusammenfassung


Warum sich Sorgen machen sinnvoll ist

LebensberatungWir Menschen haben die Fähigkeit, gedanklich in die Zukunft zu blicken.

Und nichts anderes ist sich Sorgen zu machen.

Denn wenn Du Dir Sorgen um etwas machst, dann malst Du Dir im Kopf Bilder über ein zukünftiges Ereignis aus oder hast andere Gedanken darüber.

Du nimmst gedanklich etwas vorweg, was noch gar nicht passiert ist (und wahrscheinlich auch niemals passieren wird).

Und was soll daran jetzt sinnvoll sein?

Wir haben die Fähigkeit, die Zukunft zu planen.

Wir können eine Lebensversicherung abschließen, damit wir später einmal auf jeden Fall Geld bekommen.

Wir können Flugtickets buchen, die wir erst in drei Monaten brauchen.

Wir können eine Tasche packen, in der wir das mitnehmen, von dem wir denken, dass wir es brauchen werden.

Und wir können Dinge tun, von denen wir überzeugt sind, dass sie uns in Zukunft nützlich sein werden.

Wir sorgen vor.

Tiere machen so etwas instinktiv. So horten beispielsweise Eichhörnchen Nüsse für den Winter, ohne sich groß Gedanken darüber zu machen, wie viel sie brauchen, wann sie damit anfangen und wann aufhören müssen usw.

Sie tun es einfach.

Dadurch, dass der Mensch die Fähigkeit hat, genau zu planen, kann dies natürlich auch in die falsche Richtung gehen.

Nämlich dann, wenn er sich zu viele Gedanken macht, die ihm schaden. Wenn er sich zu viele Sorgen macht.

Also, auf der einen Seite ist es gut, seine Zukunft zu planen und sich über gewisse Dinge Gedanken zu machen. Und auf der anderen Seite ist dies schädlich, wenn man nur sorgenvoll in die Zukunft blickt.

Wie genau machst Du Dir Sorgen?

Wie bereits erwähnt: In dem Moment, in dem Du Dir um etwas Sorgen machst, malst Du Dir ein Bild aus von etwas, das nicht passiert ist oder hast andere Gedanken (z. B. redest Du zu Dir selbst) darüber.

Es ist alles nur in Deinem Kopf.

SchlafstörungenBei manchen geht es soweit, dass das schon zum Automatismus geworden ist. Das bedeutet, dass diese Menschen den ganzen Tag über sorgenvolle Gedanken haben und das gar nicht mehr mitbekommen.

Sie laufen wie auf Autopilot durch ihre Gedanken.

Wenn Du also auch dazu neigst, Dir Sorgen zu machen, dann ist eine Sache dabei sehr wichtig:

In dem Moment, in dem die Sorgen sehr stark sind, haben viele das Gefühl, gar nichts dagegen tun zu können. Die Gedanken und der damit verbundene Schmerz sind einfach so präsent, dass einem die Macht fehlt, dies weg zu bekommen.

Das ist aber weit gefehlt!

Manchmal geht es nicht von jetzt auf gleich. Aber wenn Du von Anfang an abschreibst, dass es in Deiner Macht liegt, Dein Befinden zu ändern, dann wird es umso schwerer, das auch zu tun.

Also: Du hast die Macht, Deine Sorgen loszulassen!

Ja, manchmal braucht etwas Übung und Zeit, aber dann kannst Du es auch schaffen, ein entspannteres und gelasseneres Leben zu führen.

Denn mach Dir eins bewusst: Ob Du Dir nun die ganze Zeit Sorgen oder gute Gedanken machst, viele Ereignisse passieren sowieso, ohne dass Du Einfluss darauf hättest! Da ist es egal, wie Du zuvor darüber gedacht hast.

Also, dann macht es doch durchaus Sinn, sich gute Gedanken zu machen und sich dabei gut zu fühlen.

Wie Du Deine Sorgen loswirst

1. Unterbrich Deine Gedanken und ändere sie

Das nächste Mal, wenn Du voll in Sorge bist und keine Ruhe findest, dann entscheide Dich bewusst dafür, diese Gedanken loszulassen.

Und dann fang an, Dir Gedanken zu machen, die Dir nützlich sind.

Wenn es Dir schwer fällt, mit diesem negativen Denken aufzuhören, dann tue etwas, was Dich sofort ablenkt. Springe wild durch die Gegend, lies schnell etwas durch, tue irgendwas, um Dich abzulenken.

Und dann schaue Dir das, worum Du Dir Sorgen machst nochmal genau an.

Aber dieses Mal anders.

Dieses Mal schaust Du Dir das Ereignis so an, wie Du es gerne hättest.

Zum Beispiel:

Wenn Dein Kind nachts unterwegs ist und Du Angst hast, dass ihm etwas passiert:

Stell Dir vor, wie es wieder gesund und munter zu Hause ankommt. Wie es draußen Spaß hat und glücklich ist.

Mach Dir Bilder im Kopf davon, wie Du es gerne hättest. Stell Dir vor, wie Dein Kind schlafend im Bett liegt usw.

Mal es Dir genau so aus, wie es gut ist!

Diese Technik kann etwas Übung erfordern. Manchmal kommen die sorgenvollen Gedanken wieder zurück. Dann musst Du eben Dir immer wieder ein starkes positives Bild aufbauen.

2. Das „Worst-Case-Szenario“

Manchmal funktioniert es einfach nicht: dass wir unsere Sorgen unterbrechen und nur noch das Schöne sehen.

Dann kann es Sinn machen, zu dieser Technik zu greifen.

Hier geht es darum, sich das schlechteste Ergebnis einer Situation gedanklich anzusehen, um dann festzustellen, dass es gar nicht so schlimm ist. Somit nimmt man seinen Sorgen den Wind aus den Segeln.

Aber Vorsicht: Nutze diese Technik nur für die geeigneten Momente. Wenn Du im Flugzeug sitzt und Angst vor einem Absturz hast, macht es nicht viel Sinn, Dir das schlechteste Ergebnis anzuschauen.

Diese Technik ist für Situationen wie folgt gedacht:

Du stehst finanziell nicht optimal da und machst Dir Sorgen über Deine Zukunft. Diese Sorgen sind sehr erdrückend und sie kommen immer wieder.

Schau Dir dann mal genau an, was wirklich Schlimmes passieren kann!

Das Schlimmste ist, dass Du keinen Job hast und Hart IV bekommst.

Nein, das ist nicht unbedingt erstrebenswert, aber wenn Du Dir das in Ruhe anschaust, wirst Du feststellen, dass es nicht wirklich schlimm ist.

Wo wir leben, wirst Du immer ein Dach über dem Kopf und einen vollen Kühlschrank haben. Egal, was passiert!

Nachdem Du Dir diesen „Worst-Case“ angeschaut hast, mache Dir wieder Gedanken darüber, wie Du es haben willst.

Schaue Dir an, wie Du in Zukunft mehr Geld statt weniger verdienst. Male Dir Bilder aus, wie jeden Monat das Gehalt auf dem Konto landet usw.

Bestimme Deine Gedanken selbst!

3. Mache Übungen, um insgesamt gelassener zu werden

Wenn Dein Körper ständig unter Spannung steht, fällt es ihm auch leichter, sich Sorgen zu machen.

Du wirst merken (oder kennst es bereits schon): wenn Du Dich und Deinen Körper entspannst, dann geht es Dir besser.

Tue regelmäßig etwas, was Dir gut tut!

Gehe zur Massage, zum Yoga, in die Sauna, meditiere täglich etc.

Lerne, insgesamt ein entspannteres Leben zu führen.

4. Baue Dein Selbstvertrauen auf

Da, wo Vertrauen ist, ist keine Angst.

keine SorgenWenn Du genug Vertrauen in Dich und die Welt hast, dann hast Du weniger Sorgen. Baue Dein Selbstvertrauen auf und lasse dadurch Deine Sorgen los.

Viele Übungen und Techniken dazu findest Du auf dieser Homepage. Wenn Du täglich daran arbeiten willst, dann schau Dir meinen Gratiskurs an.

Zusammenfassung

Sich Sorgen zu machen kann einen sehr belasten. Wenn Du dazu neigst, dann mache Dir zunächst bewusst, dass Du selbst die Macht dazu hast, das zu ändern.

Du machst Dir diese sorgenvollen Gedanken selbst und Du hast die Macht, Dir auch andere Gedanken zu machen.

Natürlich kann es etwas Zeit und Übung brauchen, um diesen Umschwung von negativen zu positiven Gedanken zu bewerkstelligen, aber wenn Du nichts dafür tust, wird gar nichts passieren.

Nutze die Techniken, die Du hier mitbekommen hast konsequent und Du wirst eine deutliche Veränderung feststellen!

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