Selbstboykott auflösen – so lässt Du Selbstsabotage für immer hinter Dir (in 7 Schritten!)

Dieser Artikel ist für Dich, wenn Du Deinen Selbstboykott auflösen möchtest. Oder wenn Du zumindest denkst, dass Du daran leiden könntest.

Wenn Du durch ständiges Grübeln, vielen Zweifeln und Sorgen, durch Untätigkeit oder manchmal sonderbaren Handlungen Dir selbst im Weg stehst.

Und das, obwohl Du es eigentlich besser weißt.

Selbstboykottierendes Verhalten kann sich auf unterschiedliche Arten zeigen. Doch es ist möglich, diese Blockaden zu überwinden und zu lernen, für sich selbst einzustehen und zu handeln!

Woran erkennst Du Selbstsabotage?

Selbstsabotage

Wie gesagt, zeigt sich die Selbstsabotage in unterschiedlichsten Facetten. Es gibt auch keine Definition, die besagt, dass Du unter Selbstboykott leidest, wenn Du gewisse Kriterien erfüllst.

Vielmehr geht es darum für Dich festzustellen, an welchen Stellen des Lebens Du Dinge tust, die Dir nicht gut tun oder Dinge eben nicht tust, die Dir eigentlich gut tun würden.

Folgende Verhaltensweisen könnten Dir bekannt vorkommen:

1. Du schiebst ständig auf

Selbstboykottierendes Verhalten äußert sich darin, dass Du die wichtigen Dinge einfach nicht erledigst. Obwohl Du seit Wochen schmerzen hast, gehst Du nicht zum Arzt. Obwohl Du schon lange eine eigene Homepage aufsetzen wolltest, feilst Du immer noch am Businessplan herum. Obwohl Du Deine Kunden anrufen müsstest, machst Du Dir lieber noch einen Kaffee.

Sicher kommt Dir so etwas oder ähnliches sehr bekannt vor.

Das Aufschieben der wirklich wichtigen Dinge ist ein absoluter Blockierer von Erfolg und Erfüllung im Leben.

2. Du musst alles perfekt machen

Wenn Du Dich an eine Aufgabe setzt, dann muss sie bis zum Ende perfekt sein. Lieber noch die ganze Nacht an der Präsentation sitzen, als einen kleinen Fehler zu riskieren. Lieber die E-Mail zehn Mal überlesen, als nur eine missverständliche Aussage darin. Lieber die fertige Aufgabe noch drei Mal durchgehen, bevor sie zum Chef geht.

Qualität ist wirklich eine sehr gute Sache und spricht für sich. Doch wenn es zu viel des Guten wird, dann ist es nur noch hinderlich.

Denn Perfektionismus raubt viel Zeit und Energie und bringt am Ende nichts. Denn auch die Freude über die eigenen Erfolge hält sich sehr in Grenzen. Denn wer Fehler sucht, wird auch welche finden.

Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, schau Dir dieses Video an:

​3. Du lenkst Dich mit anderen Dingen ab

Lieber abends noch fünf Bier trinken oder doch noch eine rauchen, statt loszulegen. Kurz noch Facebook oder die E-Mails checken und danach anfangen. Heute noch Mal den Tag vor dem Fernseher oder Computer genießen, bevor es morgen richtig los gehen kann (was es nicht tut).

Die Liste möglicher vermeidender und damit selbstboykottierender Verhaltensweisen ist lang.

Kennst Du das? Dass Du immer wieder Dinge tust, die Dich genau dahin bringen, wo Du nicht hin willst?

4. Du denkst viel zu viel nach

Grübeln, Zweifel, Sorgen und das andauernde Gedankenkarussell in Deinem Kopf machen Dich verrückt?

Ständig geht es hin und her und rauf und runter und Du weißt einfach nicht, was Du tun sollst.

Dieses lästige Nachdenken bringt Dich keinen Millimeter weiter. Im Gegenteil: Es ist Teil des Problems.

Mehr dazu kannst Du in diesem Video erfahren:

​5. Du kannst keine Entscheidungen treffen

Liebst Du es, anderen die Entscheidungen zu überlassen? Ist Dir oft einfach egal, was gemacht wird und Du schließt Dich einfach anderen an? Fällt es Dir schwer, Entscheidungen für Dein Leben zu treffen?

Auch das ist eine Art von Selbstboykott.

Wo kommt dieses selbstboykottierende Verhalten her?

Was soll das? Wieso solltest Du Dir selbst schaden? Das macht doch irgendwie keinen Sinn!

Könntest Du Dir denken.

Aber wie das mit vielen menschlichen Dingen eben so ist: es ist nicht rational, nicht logisch. Es hat emotionale Gründe.

Vielleicht wurdest in Deiner Kindheit oft verletzt. Vielleicht hast Du auch nur einmal etwas in den falschen Hals bekommen. Vielleicht sind viele unglückliche Umstände aufeinandergetroffen.

Was auch immer der Auslöser war, wichtig ist, wie Du heute damit umgehst.

Dafür könnte es sinnvoll sein, Dir die folgenden Punkte genauer anzuschauen. Diese können der Grund dafür sein, warum Du Dich selbst blockierst​:

1. Die Angst zu versagen

Wer Versagensängste hat, tut viel dafür, gar nicht erst loszulegen bzw. die Dinge nicht richtig anzupacken und sich bloß keine zu großen Ziele zu setzen.

Denn oft ist es so: Wer Ängste hat und sich nicht bewusst damit beschäftigt und aktiv etwas ändert, steuert genau darauf zu, wovor er Angst hat.

Hinter der Angst zu versagen steckt eigentlich die Angst vor Ablehnung bzw. Zurückweisung. Denn wer versagt, könnte vom Umfeld zurückgewiesen werden. Und das ist für jeden Menschen unangenehm.

Mehr zu dem Thema findest Du hier: Die Angst zu versagen – in 7 Schritten überwinden

2. Ein niedriges Selbstwertgefühl

Wer kein Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein oder gar Minderwertigkeitskomplexe hat, gibt sich selbst einfach nicht genug wert.

Und das impliziert, sich selbst klein zu halten, sich nichts zuzutrauen und folglich sich selbst zu boykottieren.

Denn auch wenn der logische Verstand sagt, dass es jetzt mal los gehen muss, sind die Muster des selbst klein Haltens präsent und zur wenig geliebten Gewohnheit geworden.

Mehr dazu findest Du hier: Minderwertigkeitskomplexe besiegen

3. Die Angst vor Erfolg

Auch die Angst vor Erfolg kann dazu führen, dass man sich selbst im Weg steht und unbewusst alles dafür tut, den Erfolg zu verhindern.

Hier drängt sich die Frage auf, warum man seinen eigenen Erfolg verhindern sollte?

Das kann eben daran liegen, dass man ihn sich selbst nicht gönnt, weil einem als Kind schon erzählt wurde, dass man nichts wert sei. Oder man hat Angst davor, bei Erfolg im Mittelpunkt zu stehen, was bei manchen Menschen einfach Ängste auslösen kann.

Mit diesen 7 Techniken kannst Du Deinen Selbstboykott auflösen

Blockade

Die oben beschriebenen Ursachen können bei Dir zutreffen. Dennoch gebe ich Dir den Rat dies nicht als Ausrede zu verwenden, nicht selbst ins Handeln kommen zu müssen.

Die Verlockung ist groß, die Verantwortung und die Macht über Dich abzugeben, indem Du die Schuld für Deine Selbstsabotage jemand oder etwas anderem übergibst. Das nimmt Dir Deine Selbstverantwortung und die Macht über Dich selbst und lässt Dich in Passivität verfallen.

Du kannst Deinen Selbstboykott auflösen, dafür musst Du aber die volle Verantwortung für Dich, Dein Handeln, Deine Entscheidungen und Deine Gefühle übernehmen.

Die folgenden Techniken helfen Dir dabei (wenn Du sie auch wirklich anwendest):

1. Werde Dir über Dein Verhalten bewusst und höre auf zu kämpfen

Mach Dir klar, was Du da mit Dir selbst machst. An welchen Stellen boykottierst Du Dich? Beobachte Dich selbst.

Und dann ist wichtig: Auch wenn Du auf rationaler Ebene dieses Verhalten so schnell wie möglich beenden möchtest, solltest Du aufhören dagegen zu kämpfen.

Denn der Kampf macht Dich nur müde und am Ende verlierst Du auf jeden Fall. Denn wenn Du gegen Dich selbst kämpfst, geht das nicht anders. Einer muss gewinnen und einer muss verlieren. Und in diesem Fall, bist das beides Du selbst.

Fang an, mit Dir, statt gegen Dich zu arbeiten. Dann gibt es keinen Kampf. Und keinen Verlierer!

Schau Dir Dein selbstboykottierendes Verhalten genau an. Was tust Du da?

Und dann frage Dich selbst, warum Du das tust. Höre Dir selbst aufmerksam zu und sei für Dich selbst da!

Wenn Du damit arbeiten möchtest, bietet sich hervorragend das Konzept des inneren Kindes an. Was genau das ist und wie Du damit  Deinen Selbstboykott auflösen kannst, erfährst Du hier:

Dein inneres Kind – alte Verletzungen heilen und die Liebe zu Dir selbst entwickeln

2. Hinterfrage Deine Ziele

Wenn Du keine Ziele im Leben hast, dann fang an, Dir welche zu setzen. Und wenn Du nicht weißt, was Du willst, dann lies hier weiter: Selbstfindung – Was will ich denn jetzt wirklich? Und wer bin ich überhaupt?

Und wenn Du Ziele hast oder zumindest weißt, wo es hingehen soll, dann hinterfrage diese Ziele. Sind das wirklich Deine Ziele? Oder stammen sie vielleicht von Deinen Eltern oder der Gesellschaft? Ist es wirklich das, was Du willst?

Wenn Du klare Ziele hast und weißt, wo Du wirklich hinwillst, löst sich der Selbstboykott ganz von alleine auf.

3. Vergleiche Dich nicht mit anderen

Wenn Du unbedingt unglücklich sein willst, ist das das Beste, was Du tun kannst: Dich mit anderen zu vergleichen.

Glücklich wirst Du, wenn Du Dich auf Dich konzentrierst und anderen aus vollem Herzen ihr Leben gönnst, ohne neidisch zu sein.

Du musst schauen, wo Du gerade stehst (unabhängig von anderen) und von dort aus loslaufen!

4. Folge Deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen

Je mehr Du an Deinem Selbstvertrauen arbeitest und Deine Gefühle annimmst, desto mehr findest Du Deine wahren Wünsche und Bedürfnisse heraus.

Und je mehr Du diesen folgst, desto mehr verschwindet Dein selbstsabotierendes Verhalten.

Hier findest Du Techniken, mit denen Du an Deinem Selbstvertrauen arbeiten kannst: Selbstvertrauen Crashkurs

5. Geduld und Ruhe

Das, was Du selbst brauchst und was Du Dir selbst geben solltest, sind Geduld und Ruhe. Wie bereits geschrieben, hilft Dir kämpfen nicht weiter.

Vielmehr ist es wichtig, dass Du für Dich da bist, Verständnis für Dich selbst hast und Dir die Zeit gibst, die Du brauchst, um diese alten Muster abzulegen.

6. Wenn es notwendig ist: Disziplin

Manchmal ist das Heilmittel auch: einfach durchbeißen. Gerade wenn Du viel zu unproduktivem Grübeln oder Aufschieben tendierst, ist das Mittel der Wahl: Disziplin.

Erschaffe erst Mal etwas, bevor Du es verurteilst!

Zwing Dich mal zu einem Ziel durch, um herauszufinden, ob es das richtige für Dich ist oder nicht.

Für ein erfolgreiches und erfülltes Leben kommst Du um Disziplin nicht herum.

Mehr dazu erfährst Du hier: In 5 Schritten zu meisterhafter Selbstdisziplin

7. Fang an, Entscheidungen zu treffen

Wenn Du Dich verändern möchtest, dann musst Du Deine Entscheidungen selbst treffen.

Es ist Dein Leben und Deine Entscheidungen sind ausschlaggebend dafür, wie es verläuft. Wenn Du anderen Menschen diese Entscheidungen überlässt, gibst Du Dein Leben aus der Hand!

Wie Du lernst, Entscheidungen zu treffen, erfährst Du hier:

Zusammenfassung

Sich selbst zu boykottieren und sich immer wieder selbst im Weg zu stehen kann sehr anstrengend sein und es fühlt sich so an, als wäre man sein eigener Feind.

Um dieses Verhalten zu beenden, ist es notwendig, dieses Feinddenken zu beenden und aufzuhören gegen sich selbst zu kämpfen. Vielmehr kann man dieses Verhalten als Hilferuf von einem Teil von sich selbst wahrnehmen und dementsprechend für sich selbst da zu sein.

​Akzeptiere erst, was da ist und fange im nächsten Schritt an, Dich mit Deinen Ängsten zusammen vorwärts zu bewegen, um diese hinter Dir zu lassen.

Dieser Artikel ist für Dich, wenn Du Deinen Selbstboykott auflösen möchtest. Oder wenn Du zumindest denkst, dass Du daran leiden könntest.

Wenn Du durch ständiges Grübeln, vielen Zweifeln und Sorgen, durch Untätigkeit oder manchmal sonderbaren Handlungen Dir selbst im Weg stehst.

Und das, obwohl Du es eigentlich besser weißt.

Selbstboykottierendes Verhalten kann sich auf unterschiedliche Arten zeigen. Doch es ist möglich, diese Blockaden zu überwinden und zu lernen, für sich selbst einzustehen und zu handeln!

​Woran erkennst Du Selbstsabotage?

Wo kommt dieses selbstboykottierende Verhalten her?

Mit diesen 7 Techniken kannst Du Deinen Selbstboykott auflösen

Zusammenfassung

Wie gefällt Dir der Artikel? 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5,00 von 5)

Loading...