Serie: So startest Du richtig durch – Teil 1: Die Selbstanalyse

Bevor ich Dir etwas über die Selbstanalyse erzähle, kurz eine kleine Einleitung worum es bei dieser Serie geht:

Ich habe in meinen Coachings und Seminaren immer wieder festgestellt, dass viele Menschen nicht wissen, wo ihr Weg eigentlich langgehen soll. Sie haben keine Pläne für die Zukunft und lassen sich durchs Leben treiben.

Ich beschäftige mich jetzt seit fünf Jahren mit Zielsetzung und habe sowohl bei mir als auch bei anderen feststellen können, wie einfach und effektiv es ist, sein eigenes Leben zu planen. Am Anfang mag das ungewohnt sein, doch im Laufe dieses Kurses und mit etwas Übung wirst Du feststellen, wie sinnvoll es ist, sein Leben in die eigenen Hände zu nehmen.

Wie zufrieden bist Du eigentlich?

Bevor wir in die eigentliche Planung einsteigen, geht es zunächst um eine erste Selbsteinschätzung, eine Selbstanalyse.

Nimm Dir dazu einen Stift und ein Papier zur Hand und 15 – 30 Minuten Zeit. Ich empfehle Dir, bei diesem Kurs sofort alles umzusetzen und nicht auf später zu verschieben, denn wer weiß, ob Du es dann jemals tun wirst.

Wenn Dir also jetzt Gedanken durch den Kopf gehen wie: „Das mache ich nicht jetzt, sondern ein anderes Mal“, dann hinterfrage Dich mal selbst, ob Du es wirklich tun wirst.

Jetzt geht es aber wirklich los. Die Selbstanalyse:

1. Lege Deine Lebensbereiche fest

Als erstes schreibst Du Deine persönlichen Lebensbereiche auf. Diese dienen dazu, Dein Leben zu strukturieren und Dir Klarheit zu verschaffen.

Typische Bereiche können sein:

–          Beruflich
–          Finanziell
–          Lifestyle
–          Gesundheit
–          Liebe
–          Sexualität
–          Familie
–          Freunde
–          Beziehungen
–          Hobbies
–          Freizeit
–          Persönliche Entwicklung
–          Spiritualität

Diese Liste soll Dir nur als Inspiration dienen. Wähle für Dich Bereiche, die zu Dir passen und möglichst Dein gesamtes Leben abdecken. Ich empfehle Dir 5-7 dieser Bereiche zu wählen. Du kannst natürlich auch eigene Begriffe verwenden.

Mache das jetzt! Schreibe 5-7 Bereiche auf Deinen Zettel.

2. Schätze Deine Zufriedenheit selbst ein

Als zweites überlegst Du Dir für jeden einzelnen Lebensbereich, wie zufrieden Du eigentlich gerade bist. Höre hierbei auf Dein Gefühl. Lege für jeden Bereich auf einer Skala von 1 -10 fest, wie zufrieden Du gerade bist, wobei 10 das Maximum an Zufriedenheit darstellt.

Wenn Du beispielsweise den Bereich „Beruflich“ gewählt hast und Du einen Job machst, der Dir keinen Spaß macht und Du damit sehr unzufrieden bist, dann könnte dort ein 3 stehen.

Mache das für jeden Bereich. Schreibe jetzt hinter jeden Bereich eine Zahl von 1-10.

3. Werte aus

Und? Wie zufrieden bist Du in den einzelnen Bereichen?

Ich habe schon häufig gesehen, dass die Werte sehr schwanken können. So steht bei einem Bereich vielleicht eine 3 und im nächsten eine 8. Die Idee dahinter ist, dass Du jeden Bereich auf dasselbe Niveau hebst in Zukunft. Natürlich nicht alle bei 3, sondern alle auf 8 bringen.

Du solltest also Dein Leben so planen und umsetzen, dass Du in jedem einzelnen Lebensbereich möglichst zufrieden bist.

Wenn Du bei allen Bereichen sehr geringe Werte hingeschrieben hast, kann das zwei Gründe haben. Erstens, Du bist wirklich sehr unzufrieden mit Deinem Leben oder zweitens, Du schätzt Dich selbst sehr schlecht ein, was bedeuten kann, dass Du ein schlechtes Selbstbild von Dir hast.

Wenn dem so ist, dann hole Dir die Meinung von anderen! Frage mal Deine Freunde und Familie, wie sie Dich einschätzen.

Du hast jetzt einen ersten Überblick über Dich und Dein Leben. In den nächsten Schritten geht es darum, Dir zu überlegen, was genau Du in Zukunft anders machen könntest.

4. Was willst Du nicht mehr haben?

Nimm Dir nun die Zeit und schreibe für jeden Lebensbereich auf, was Du nicht mehr haben möchtest. Es reicht vollkommen aus, das in Stichpunkten zu machen.

Dir macht Dein Job keinen Spaß? Überlege Dir, was genau Dir daran keinen Spaß macht und was Du nicht mehr haben möchtest. Oder vielleicht ist es auch der ganze Job?

Mache Dir jetzt Notizen zu jedem Bereich und schreibe die Dinge auf, die Du am liebsten aus Deinem Leben verbannen möchtest.

5. Was willst Du haben?

Wenn Du fertig damit bist, dann geht es jetzt noch einen Schritt weiter. Nimm Dir wieder jeden Bereich und schreibe wieder in Stichpunkten auf, was Du gerne hättest.

Im vierten Schritt ging es darum, herauszufinden, was Du nicht mehr willst. Nun geht es darum, zu überlegen, womit Du genau das in Zukunft gerne ersetzen würdest. Was willst Du haben?

Nimm Dir auch jetzt wieder die Zeit und schreibe das für jeden Lebensbereich auf. Das ist wirklich gut investierte Zeit.

 

Zusammenfassung

Wenn Du Deinem Leben einen richtigen Kick geben möchtest, bist Du hier genau richtig. Folge einfach nur den oben beschriebenen Anweisungen, die hier nochmal zusammengefasst stehen:

1. Suche Dir 5-7 Lebensbereiche

2. Lege auf einer Skala von 1-10 fest, wie zufrieden Du in jedem Bereich bist

3. Schreibe auf, was Du nicht mehr haben möchtest in jedem Bereich

4. Schreibe auf, was Du in Zukunft gerne hättest

 

Diese Selbstanalyse ist nur der erste Schritt. Sie gibt Dir schon mal etwas Klarheit über Dich. Im nächsten Teil der Serie gehen wir dann in die konkrete Zielsetzung rein. Du wirst erfahren, wie Du genau das in Deinem Leben haben kannst, was Du haben möchtest.

Teil 2: 42 Fragen, die Dein Leben verändern

 

Bildquelle: „Image courtesy „Sketchy Graph“ by digitalart / FreeDigitalPhotos.net“
Hier klicken zum Kommentieren 2 Kommentare
cet on - 4. Mai 2013

Super idee. Probiere ich einfach mal aus. 🙂 Danke

Antworten
Stephan Wießler - 9. Mai 2013

Aber selbstverständlich gerne.

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