Selbstakzeptanz: Wie Du Dich so annimmst, wie Du bist!

Vielen Menschen, die Probleme mit sich selbst haben oder unzufrieden mit sich selbst sind, fällt es schwer, sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren.

Sie verurteilen sich für Dinge, die sie an sich nicht mögen (Übergewicht, Aussehen, Sprachfehler, emotionale Befindlichkeiten etc.) oder für Sachen, die sie gesagt oder getan haben.

Diese Verurteilung eines Teils von ihnen beziehen sie dann häufig auf sich selbst als Mensch. Und so wird dann die gesamte Person in Frage gestellt.

Wenn Du auch manchmal darunter leidest, Dich selbst zu verurteilen oder sogar zu hassen, dann lies Dir diesen Artikel bis zum Ende durch.

Hier erfährst Du, wie Du durch Selbstakzeptanz dieser Selbstverurteilung entkommen und ein glücklicheres und entspannteres Leben führen kannst.


Inhalt des Artikels:
Warum Du Dich selbst akzeptieren solltest
3 Schritte zur Selbstakzeptanz
1. Du bist nicht Dein Verhalten
2. Deine Bewertung ist nicht die Realität
3. Verzeihe Dir und sei gut zu Dir selbst


Warum Du Dich selbst akzeptieren solltest

Die Basis, für eine positive Veränderung ist, Dich selbst anzunehmen und die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind.

Denn wenn Du sie innerlich leugnest, wird es schwierig diese zu verändern.

Und eine Erfahrung, die ich schon oft gemacht habe: Viele Probleme verschwinden bereits in dem Moment, in dem sie akzeptiert werden.

3 Schritte zur Selbstakzeptanz

Die folgenden drei Schritte zeigen Dir einen Weg, wie Du Dich selbst akzeptieren kannst. Wie so häufig bei Veränderung gilt: Alles braucht seine Zeit.

Erwarte nicht, dass es hier eine Sache gibt, die Du einmal tun musst und alles ist gut. Du musst da selbst dranbleiben und Dich jeden Tag ein Stück mehr selbst akzeptieren.

Halte Dich einfach an die folgenden 3 Punkte:

1. Du bist nicht Dein Verhalten

Diese Erkenntnis ist sehr wichtig, wenn Du Dich selbst akzeptieren möchtest. Wenn Du etwas sagst oder tust, für das Du Dich im Nachhinein selbst verurteilst, dann beziehe das nicht auf Dich als ganze Person.

SelbstvertrauenDiesen Fehler machen fast alle, die sich selbst ablehnen.

Sie denken, wenn sie mal etwas falsch machen, sind sie selbst ein Fehler.

Dabei gilt es zu trennen zwischen Verhalten und Person.

Jeder Mensch hat schon mal einen Fehler gemacht (was im Übrigen sehr gut ist, da wir dadurch lernen können), aber nicht jeder verurteilt sich dann sofort selbst und denkt, dass er ein schlechter Mensch ist.

Mache Dir also klar, dass Du manchmal etwas falsch machst oder etwas Blödes sagst oder tust und dass das nicht weiter schlimm ist. Das tun wir alle.

Du bist OK so wie Du bist. Einfach als Mensch.

Und genau das darfst Du selbst auch so sehen und annehmen.

Wenn Du das nächste Mal einen Fehler machst: Akzeptiere, dass Du etwas falsch gemacht hast. Überlege Dir, was Du daraus lernen kannst (und das nächste Mal besser machen kannst). Und dann lass es los und sei gut zu Dir selbst.

Genauso ist es, wenn Dir etwas an Dir nicht gefällt. Wenn Du beispielsweise Übergewicht oder eine krumme Nase hast: Dann ist das so. Das macht Dich nicht zu einem schlechten Menschen.

Trenne zwischen Dir als Menschen, Deinem Verhalten und Deinem Aussehen!

2. Deine Bewertung ist nicht die Realität

Dies ist auch ein wichtiger Punkt!

Verstehe, wie Du die Welt siehst und bewertest.

SelbstwertDenn häufig nehmen diejenigen, die sich selbst nicht akzeptieren können, ihre Bewertung von etwas als Realität wahr und beziehen diese dann auf sich.

OK, was soll das jetzt heißen?

Bernd geht auf eine Party. Er steht den ganzen Abend in der Ecke und redet mit niemandem. Je länger er da steht, desto unangenehmer fühlt er sich.

Gedanken kreisen durch seinen Kopf:

„Oh man, was denken wohl die anderen über mich, wenn sie mich hier alleine so in der Ecke stehen sehen? Die glauben bestimmt ich hätte keine Freunde. Und genau so ist es ja gerade auch.

Komm ich mir blöd vor. Ich bin aber auch ein Idiot…“

Was ist hier passiert?

Bernd denkt, dass die anderen ihn nicht leiden können und ihn verurteilen, weil er alleine in der Ecke steht und niemand mit ihm ins Gespräch kommt.

Was ist wirklich passiert?

Bernd steht in der Ecke und redet mit niemandem.

Mehr nicht.

Das ist weder gut noch schlecht. Das ist einfach so.

Was die anderen denken, das weiß Bernd gar nicht. Er bildet sich einfach nur ein, was die anderen denken könnten. Und diese Einbildung nimmt er als Realität an und lehnt sich schließlich selbst ab.

Dabei ist das alles nur in seinem Kopf entstanden.

Erkenne: Du bist nicht Deine Bewertung von einer Situation!

Du stehst alleine in der Ecke. – Das ist ein Fakt.

Die anderen denken bestimmt, dass Du keine Freunde hast oder komisch bist. – Das ist nur Deine Einbildung.

Vielleicht denken sie ja auch was ganz anderes. Vielleicht sind sie auch einfach nur mit sich selbst beschäftigt und haben Spaß auf der Party. Vielleicht denken sie gar nicht über Dich oder Bernd nach. Weder gut noch schlecht.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten und Du entscheidest, welcher Du Glauben schenken möchtest.

Wenn Du das nächste Mal in so einer Situation bist – in einer, in der Du Dich verurteilst oder ablehnst – stelle Dir folgende Fragen:

Ist es wirklich wahr, was ich denke?

Könnte es nicht auch ganz anders sein?

Wie könnte es denn sein?

Und dann akzeptiere alles genau so, wie es ist. Aber nicht so, wie Du es bewertest.

3. Verzeihe Dir und sei gut zu Dir selbst

Als dritten Schritt: Wenn Du Dich selbst akzeptieren möchtest, dann verzeihe Dir selbst.

Verzeihe Dir für alle Fehler, alle Verurteilungen, alle bösen Worte Dir selbst gegenüber und allen Schaden, den Du Dir selbst angerichtet hast.

SelbstliebeSetz Dich hin und schreibe einen Brief an Dich selbst, in dem Du Dir selbst für alles, was Du jemals gesagt und getan hast, verzeihst.

Und dann akzeptiere Dich! Nimm Dich genau so an, wie Du bist.

Das ist der erste Schritt zur Selbstliebe!

Erst kommt die Selbstakzeptanz und dann lerne, gut zu Dir selbst zu sein.

Wenn Du einen Fehler machst, verzeihe Dir und lerne daraus.

Wenn Du etwas Blödes sagst oder tust, dann verzeihe Dir und rede Dir selbst gut zu.

Wenn Du zu Dir selbst gut bist, dann sind es auch die anderen Menschen.

Deswegen fang genau dort an: Akzeptiere Dich selbst, sei gut zu Dir selbst und lerne, Dich selbst zu lieben!

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