Schuldgefühle loswerden in 6 klaren Schritten

Jeder kennt die Begriffe Schuld und Schuldgefühle. Doch nur die Wenigsten setzen sich wirklich damit auseinander.

Denn sie treten im Alltag viel häufiger in Erscheinung, als es Dir vielleicht bewusst ist. Und sie haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie es Dir im Leben geht.

In den folgenden Zeilen erfährst Du, welche Arten von Schuldgefühlen es gibt und wo diese herkommen.

Außerdem findest Du 6 Schritte, mit denen Du Deine Schuldgefühle jederzeit ablegen kannst.

Wo kommen Schuldgefühle her?

Manche Menschen sind anfälliger für Schuldgefühle als andere. Manche machen sich eben schneller Vorwürfe oder haben schneller Gewissensbisse, wenn sie etwas falsch machen.

Doch woran liegt das?

PanikattackenWie so häufig kann man die Ursache in der Kindheit suchen. Wer früh beschuldigt wird, macht es sich leichter zu eigen sich auch in Zukunft oftmals die Schuld zu geben (Quelle: Apotheken-Umschau).

Dabei müssen die Vorwürfe der Eltern nicht unbedingt auf verbaler Ebene stattfinden. Jemanden mit Ignoranz zu strafen kann sogar noch verwirrender sein, als ein ausgesprochenes „Du bist Schuld, dass es mir schlecht geht“.

Ein Kind kann nicht unterscheiden und nimmt solche Verhaltensweisen sofort persönlich. Es gibt sich selbst die Schuld. Vielleicht sogar ohne zu wissen, wofür.

Leider verwenden viele Eltern Schuldzuweisungen als Erziehungsmittel, damit das Kind sich so verhält, wie sie es gerne hätten.

Schuld und Schuldgefühle

Man kann Schuld haben, aber keine Schuldgefühle und man kann unschuldig sein und trotzdem Schuldgefühle haben.

Ein Kind, dessen Eltern sich trennen, kann sich vollladen mit Schuldgefühlen, obwohl es überhaupt keinen Einfluss und keine Schuld hat. Und ein Einbrecher, der keine Reue zeigt, mag schuldig sein, dabei aber keine Schuldgefühle haben.

Aber warum gibt es diese Schuldgefühle überhaupt?

Schließlich fühlen sie sich schlecht an und können einen ganz schön runter ziehen. Und das häufig in übertriebenem und unangebrachtem Maße.

„Immer dann, wenn wir uns selbst und unseren eigenen moralischen Ansprüchen nicht gerecht werden können, fühlen wir uns schuldig.“ (Quelle: www.knehr-seminare.de/blog/schuldgefuehle/)

Weiterhin tragen Schuldgefühle dazu bei, soziales Verhalten zu ermöglichen.

Schuldgefühle halten davon ab, gemeinsame Regeln, Normen, Gesetze und Werte zu brechen.

Was passiert, wenn wir uns Schuldgefühle machen?

Schuldgefühle machen wir uns täglich. Sie können im Kleinen wie im Großen auftreten.

Das Aufschieben einer wichtigen Aufgabe. Den versprochenen, aber nicht gemachten Telefonanruf. Die Entscheidung, weg von der Familie und ins Ausland zu ziehen.

Das alles kann Schuldgefühle auslösen.

EinsamkeitUnd durch Schuldgefühle wiederrum entstehen Ängste, Panik, Ärger und Gewissensbisse. Weiterhin können Zweifel und Selbstvorwürfe auftauchen und die ständige gedankliche Beschäftigung mit dem Fehler.

Außerdem entstehen das Gefühl von Reue und der Wunsch, den Fehler wieder gut zu machen bzw. die Situation verändern zu können.

Schuldgefühle können also auftauchen, wenn wir einen Fehler machen (das Aufschieben einer Aufgabe), aber genauso, wenn wir eine Entscheidung treffen, die eigentlich richtig für uns ist und trotzdem einen Nachteil für einen Dritten darstellt (z. B. ins Ausland ziehen).

Schuldgefühle haben also eigentlich einen guten Zweck. Denn sie dienen der sozialen Interaktion und dem Einhalten von gemeinsamen Normen.

Und doch tendieren viele Menschen dazu, es mit den Schuldgefühlen zu „übertreiben“ und sich für jeden noch so kleinen Fehler die Schuld zu geben.

Diese übertriebene Maß kann zu Depressionen führen und wer ständig an Schuldgefühlen leidet, sollte dagegen etwas unternehmen.

6 Schritte, um Schuldgefühle loszuwerden

Laut kognitiver Verhaltenstherapie können Schuld- und dadurch entstehende Schamgefühle durch Überprüfung und Korrektur der Bewertung und Schlussfolgerung einer Situation überwunden werden.

Oft geben sich Betroffene die Schuld an Dingen, über die sie keine Kontrolle haben. Außerdem trennen sie nicht zwischen sich als Person und ihrem Verhalten, was zu einem niedrigen Selbstwertgefühl führt. (Quelle: Wikipedia)

Um von übermäßigen Schuldgefühlen loszukommen, gilt es also die folgenden Punkte zu beachten. Da es unterschiedliche Arten von Schuldgefühlen gibt, kommen immer nur die jeweils passenden Punkte zur Anwendung.

Wenn Du beispielsweise Schuldgefühle für etwas hast, was außerhalb Deiner Kontrolle lag (z. B. Scheidung der Eltern) dann sind Reue und Wiedergutmachung nicht angebracht.

1. Schau Dir die Situation genau an und hinterfrage sie neu

Wie gesagt, Situationen neu zu bewerten ist ein Schlüsselelement, um Schuldgefühle zu überwinden.

Wer sich wegen jeder Kleinigkeit Selbstvorwürfe macht, hat ein ziemlich anstrengendes Leben.

Wenn Du Dich also das nächste Mal dabei ertappst, wie Du Dir selbst etwas vorwirfst (auch wenn es Gerechtfertigt ist), dann schau Dir die Situation genau an.

Nehmen wir an, Du hättest eine wichtige Aufgabe aufgeschoben und hast deswegen jetzt ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle.

Überlege Dir:

Wie schlimm ist es wirklich?

Verbessert es die Situation, wenn ich mich jetzt schlecht fühle?

Kann ich jetzt etwas tun, um es besser zu machen?

Was kann ich aus der Situation lernen und das nächste Mal besser machen?

Hier geht es wirklich darum, Dir klar zu machen, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm ist, wie Du Dir selbst einreden möchtest.

Eine vergessene Email. Ein nicht gemachter Anruf. Eine aufgeschobene Aufgabe.

Das sind alles keine Weltuntergänge. Im Gegenteil: Das ist vollkommen normal.

Und auch bei „schwerwiegenden“ Fehlern ist es meistens so, dass die Situation dann überbewertet wird.

An dieser Stelle vielleicht für Dich interessant: Wie Du Minderwertigkeitskomplexe überwindest

2. Übernimm bewusst die volle Verantwortung

Wenn Du eine Entscheidung getroffen hast und daraus ein Fehler entstanden ist, dann bringt es nichts, den Kopf in den Sand zu stecken.

AngstWenn Du beispielsweise ins Ausland gezogen bist und Deine Familie jetzt sauer auf Dich ist, dann übernimm bewusst die volle Verantwortung für Deine Entscheidung.

Wenn Du Dich innerlich zurückziehst und Dir wegen jeder ungeliebten Entscheidung Schuldzuweisungen machst, kann Dich das sehr runterziehen.

Mach Dir klar, dass Deine Entscheidungen zu Situationen führen können, die es nicht allen recht machen oder aus denen ein Fehler entsteht.

Stehe dazu!

Wie übrigens lernst, besser Entscheidungen zu treffen, kannst Du hier nachlesen: Entscheidungsfindung – Wie Du in vier einfachen Schritten wichtige Entscheidungen triffst

3. Mach Dir klar, dass Dein Verhalten und Deine Person nicht dasselbe sind

Dieser Punkt wurde ja bereits angedeutet.

Wenn Du einen Fehler machst, heißt das noch lange nicht, dass Du als Person schlecht bist.

Mach Dir bewusst, dass Du nicht Dein Verhalten bist.

Wenn Du etwas falsch machst, dann mach Dir klar, dass Dein Verhalten vielleicht falsch war (wenn überhaupt) und dass das vollkommen normal ist und jedem passiert und dass das mit Dir als Mensch nichts zu tun hat.

Warum Du nicht alles im Leben auf Dich beziehen solltest, kannst Du auch hier nachlesen: www.stephanwiessler.de/narzissmus

4. Akzeptiere Deine Fehler und Schwächen

Nimm prinzipiell Deine Fehler und Schwächen an. Akzeptiere dass Du genauso wenig perfekt bist, wie jeder andere Mensch auf der Welt.

Jeder hat Stärken und Schwächen und macht Fehler.

Eigentlich kannst Du das Wort „Fehler“ komplett aus Deinem Wortschatz streichen. Ersetze es lieber durch das Wort „Erfahrung“!

Ein „Fehler“ ist ja nichts anderes, als dass eine Erwartung nicht erfüllt wurde und ein unerwünschtes Ergebnis als Folge einer bestimmten Aktion entstanden ist.

Deswegen muss man noch lange nicht in Schuldgefühlen baden. Viel besser: Überlege Dir lieber, was Du aus dieser Erfahrung lernen kannst.

Die Kunst ist nicht, keine Fehler zu machen. Sondern keine Fehler zu wiederholen!

Hier lernst Du, wie Du Dich selbst besser annehmen kannst: Selbstakzeptanz – Wie Du Dich selbst so annimmst, wie Du bist

5. Beichte Deine Schuld und leiste Wiedergutmachung

Wenn Du wirklich Schuld an etwas bist, dann beichte Deine Schuld und leiste Wiedergutmachung. Hier ist jede kreative Lösung erlaubt.

Wenn Du keiner Person etwas persönlich beichten kannst, dann beichte in Form eines Briefes den Du dann verbrennst.

Und dann überlege Dir, was Du tun kannst, um Wiedergutmachung zu leisten (wenn das überhaupt notwendig ist).

Du hast einen Fehler gemacht?

Gut, stehe dafür gerade, zeige Reue und tue, was Du tun kannst, um es wieder zu bereinigen.

Weglaufen, den Kopf in den Sand stecken und in Schuldgefühlen unterzugehen ist dabei keine Lösung!

Bring Dich nicht in die Opferhaltung! Was das genau bedeutet, kannst Du hier nachlesen: Die Opferrolle – Was sie bedeutet und wie Du sie loswirst

6. Stärke Dein Selbstwertgefühl

Ganz generell: Wenn Du dazu neigst, Dir viele Schuldgefühle zu machen, dann arbeite ganz bewusst an Deinem Selbstwertgefühl.

Super Übungen dazu findest Du hier: Selbstbewusstsein stärken Übungen

Und wenn Du täglich Dein Selbstwertgefühl steigern willst, dann hol Dir mein gratis E-Mail-Coaching.

In Schuld lebt es sich nicht so schön

Ständig mit Schuldgefühlen umher zu laufen und sich selbst zu kritisieren ist sehr anstrengend. Lerne lieber gut zu Dir selbst zu sein, mit Dir gut umzugehen und Dir selbst gut zuzureden.

Wenn Du davon betroffen bist, Dir unnötig oft die Schuld für etwas zu geben, dann arbeite aktiv daran, etwas zu ändern.

Tipps hast Du hier genug bekommen. Jetzt liegt es an Dir, tatkräftig zu sein und zu handeln!

Jeder kennt die Begriffe Schuld und Schuldgefühle. Doch nur die Wenigsten setzen sich wirklich damit auseinander.

Denn sie treten im Alltag viel häufiger in Erscheinung, als es Dir vielleicht bewusst ist. Und sie haben einen entscheidenden Einfluss darauf, wie es Dir im Leben geht.

In den folgenden Zeilen erfährst Du, welche Arten von Schuldgefühlen es gibt und wo diese herkommen.

Außerdem findest Du 6 Schritte, mit denen Du Deine Schuldgefühle jederzeit ablegen kannst.

Wo kommen Schuldgefühle her?

Manche Menschen sind anfälliger für Schuldgefühle als andere. Manche machen sich eben schneller Vorwürfe oder haben schneller Gewissensbisse, wenn sie etwas falsch machen.

Doch woran liegt das?

PanikattackenWie so häufig kann man die Ursache in der Kindheit suchen. Wer früh beschuldigt wird, macht es sich leichter zu eigen sich auch in Zukunft oftmals die Schuld zu geben (Quelle: Apotheken-Umschau).

Dabei müssen die Vorwürfe der Eltern nicht unbedingt auf verbaler Ebene stattfinden. Jemanden mit Ignoranz zu strafen kann sogar noch verwirrender sein, als ein ausgesprochenes „Du bist Schuld, dass es mir schlecht geht“.

Ein Kind kann nicht unterscheiden und nimmt solche Verhaltensweisen sofort persönlich. Es gibt sich selbst die Schuld. Vielleicht sogar ohne zu wissen, wofür.

Leider verwenden viele Eltern Schuldzuweisungen als Erziehungsmittel, damit das Kind sich so verhält, wie sie es gerne hätten.

Schuld und Schuldgefühle

Man kann Schuld haben, aber keine Schuldgefühle und man kann unschuldig sein und trotzdem Schuldgefühle haben.

Ein Kind, dessen Eltern sich trennen, kann sich vollladen mit Schuldgefühlen, obwohl es überhaupt keinen Einfluss und keine Schuld hat. Und ein Einbrecher, der keine Reue zeigt, mag schuldig sein, dabei aber keine Schuldgefühle haben.

Aber warum gibt es diese Schuldgefühle überhaupt?

Schließlich fühlen sie sich schlecht an und können einen ganz schön runter ziehen. Und das häufig in übertriebenem und unangebrachtem Maße.

„Immer dann, wenn wir uns selbst und unseren eigenen moralischen Ansprüchen nicht gerecht werden können, fühlen wir uns schuldig.“ (Quelle: www.knehr-seminare.de/blog/schuldgefuehle/)

Weiterhin tragen Schuldgefühle dazu bei, soziales Verhalten zu ermöglichen.

Schuldgefühle halten davon ab, gemeinsame Regeln, Normen, Gesetze und Werte zu brechen.

Was passiert, wenn wir uns Schuldgefühle machen?

Schuldgefühle machen wir uns täglich. Sie können im Kleinen wie im Großen auftreten.

Das Aufschieben einer wichtigen Aufgabe. Den versprochenen, aber nicht gemachten Telefonanruf. Die Entscheidung, weg von der Familie und ins Ausland zu ziehen.

Das alles kann Schuldgefühle auslösen.

EinsamkeitUnd durch Schuldgefühle wiederrum entstehen Ängste, Panik, Ärger und Gewissensbisse. Weiterhin können Zweifel und Selbstvorwürfe auftauchen und die ständige gedankliche Beschäftigung mit dem Fehler.

Außerdem entstehen das Gefühl von Reue und der Wunsch, den Fehler wieder gut zu machen bzw. die Situation verändern zu können.

Schuldgefühle können also auftauchen, wenn wir einen Fehler machen (das Aufschieben einer Aufgabe), aber genauso, wenn wir eine Entscheidung treffen, die eigentlich richtig für uns ist und trotzdem einen Nachteil für einen Dritten darstellt (z. B. ins Ausland ziehen).

Schuldgefühle haben also eigentlich einen guten Zweck. Denn sie dienen der sozialen Interaktion und dem Einhalten von gemeinsamen Normen.

Und doch tendieren viele Menschen dazu, es mit den Schuldgefühlen zu „übertreiben“ und sich für jeden noch so kleinen Fehler die Schuld zu geben.

Diese übertriebene Maß kann zu Depressionen führen und wer ständig an Schuldgefühlen leidet, sollte dagegen etwas unternehmen.


6 Schritte, um Schuldgefühle loszuwerden

Laut kognitiver Verhaltenstherapie können Schuld- und dadurch entstehende Schamgefühle durch Überprüfung und Korrektur der Bewertung und Schlussfolgerung einer Situation überwunden werden.

Oft geben sich Betroffene die Schuld an Dingen, über die sie keine Kontrolle haben. Außerdem trennen sie nicht zwischen sich als Person und ihrem Verhalten, was zu einem niedrigen Selbstwertgefühl führt. (Quelle: Wikipedia)

Um von übermäßigen Schuldgefühlen loszukommen, gilt es also die folgenden Punkte zu beachten. Da es unterschiedliche Arten von Schuldgefühlen gibt, kommen immer nur die jeweils passenden Punkte zur Anwendung.

Wenn Du beispielsweise Schuldgefühle für etwas hast, was außerhalb Deiner Kontrolle lag (z. B. Scheidung der Eltern) dann sind Reue und Wiedergutmachung nicht angebracht.

1. Schau Dir die Situation genau an und hinterfrage sie neu

Wie gesagt, Situationen neu zu bewerten ist ein Schlüsselelement, um Schuldgefühle zu überwinden.

Wer sich wegen jeder Kleinigkeit Selbstvorwürfe macht, hat ein ziemlich anstrengendes Leben.

Wenn Du Dich also das nächste Mal dabei ertappst, wie Du Dir selbst etwas vorwirfst (auch wenn es Gerechtfertigt ist), dann schau Dir die Situation genau an.

Nehmen wir an, Du hättest eine wichtige Aufgabe aufgeschoben und hast deswegen jetzt ein schlechtes Gewissen und Schuldgefühle.

Überlege Dir:

Wie schlimm ist es wirklich?

Verbessert es die Situation, wenn ich mich jetzt schlecht fühle?

Kann ich jetzt etwas tun, um es besser zu machen?

Was kann ich aus der Situation lernen und das nächste Mal besser machen?

Hier geht es wirklich darum, Dir klar zu machen, dass es wahrscheinlich nicht so schlimm ist, wie Du Dir selbst einreden möchtest.

Eine vergessene Email. Ein nicht gemachter Anruf. Eine aufgeschobene Aufgabe.

Das sind alles keine Weltuntergänge. Im Gegenteil: Das ist vollkommen normal.

Und auch bei „schwerwiegenden“ Fehlern ist es meistens so, dass die Situation dann überbewertet wird.

An dieser Stelle vielleicht für Dich interessant: Wie Du Minderwertigkeitskomplexe überwindest

2. Übernimm bewusst die volle Verantwortung

Wenn Du eine Entscheidung getroffen hast und daraus ein Fehler entstanden ist, dann bringt es nichts, den Kopf in den Sand zu stecken.

AngstWenn Du beispielsweise ins Ausland gezogen bist und Deine Familie jetzt sauer auf Dich ist, dann übernimm bewusst die volle Verantwortung für Deine Entscheidung.

Wenn Du Dich innerlich zurückziehst und Dir wegen jeder ungeliebten Entscheidung Schuldzuweisungen machst, kann Dich das sehr runterziehen.

Mach Dir klar, dass Deine Entscheidungen zu Situationen führen können, die es nicht allen recht machen oder aus denen ein Fehler entsteht.

Stehe dazu!

Wie übrigens lernst, besser Entscheidungen zu treffen, kannst Du hier nachlesen: Entscheidungsfindung – Wie Du in vier einfachen Schritten wichtige Entscheidungen triffst

3. Mach Dir klar, dass Dein Verhalten und Deine Person nicht dasselbe sind

Dieser Punkt wurde ja bereits angedeutet.

Wenn Du einen Fehler machst, heißt das noch lange nicht, dass Du als Person schlecht bist.

Mach Dir bewusst, dass Du nicht Dein Verhalten bist.

Wenn Du etwas falsch machst, dann mach Dir klar, dass Dein Verhalten vielleicht falsch war (wenn überhaupt) und dass das vollkommen normal ist und jedem passiert und dass das mit Dir als Mensch nichts zu tun hat.

Warum Du nicht alles im Leben auf Dich beziehen solltest, kannst Du auch hier nachlesen: www.stephanwiessler.de/narzissmus

4. Akzeptiere Deine Fehler und Schwächen

Nimm prinzipiell Deine Fehler und Schwächen an. Akzeptiere dass Du genauso wenig perfekt bist, wie jeder andere Mensch auf der Welt.

Jeder hat Stärken und Schwächen und macht Fehler.

Eigentlich kannst Du das Wort „Fehler“ komplett aus Deinem Wortschatz streichen. Ersetze es lieber durch das Wort „Erfahrung“!

Ein „Fehler“ ist ja nichts anderes, als dass eine Erwartung nicht erfüllt wurde und ein unerwünschtes Ergebnis als Folge einer bestimmten Aktion entstanden ist.

Deswegen muss man noch lange nicht in Schuldgefühlen baden. Viel besser: Überlege Dir lieber, was Du aus dieser Erfahrung lernen kannst.

Die Kunst ist nicht, keine Fehler zu machen. Sondern keine Fehler zu wiederholen!

Hier lernst Du, wie Du Dich selbst besser annehmen kannst: Selbstakzeptanz – Wie Du Dich selbst so annimmst, wie Du bist

5. Beichte Deine Schuld und leiste Wiedergutmachung

Wenn Du wirklich Schuld an etwas bist, dann beichte Deine Schuld und leiste Wiedergutmachung. Hier ist jede kreative Lösung erlaubt.

Wenn Du keiner Person etwas persönlich beichten kannst, dann beichte in Form eines Briefes den Du dann verbrennst.

Und dann überlege Dir, was Du tun kannst, um Wiedergutmachung zu leisten (wenn das überhaupt notwendig ist).

Du hast einen Fehler gemacht?

Gut, stehe dafür gerade, zeige Reue und tue, was Du tun kannst, um es wieder zu bereinigen.

Weglaufen, den Kopf in den Sand stecken und in Schuldgefühlen unterzugehen ist dabei keine Lösung!

Bring Dich nicht in die Opferhaltung! Was das genau bedeutet, kannst Du hier nachlesen: Die Opferrolle – Was sie bedeutet und wie Du sie loswirst

6. Stärke Dein Selbstwertgefühl

Ganz generell: Wenn Du dazu neigst, Dir viele Schuldgefühle zu machen, dann arbeite ganz bewusst an Deinem Selbstwertgefühl.

Super Übungen dazu findest Du hier: Selbstbewusstsein stärken Übungen

Und wenn Du täglich Dein Selbstwertgefühl steigern willst, dann hol Dir mein gratis E-Mail-Coaching.

In Schuld lebt es sich nicht so schön

Ständig mit Schuldgefühlen umher zu laufen und sich selbst zu kritisieren ist sehr anstrengend. Lerne lieber gut zu Dir selbst zu sein, mit Dir gut umzugehen und Dir selbst gut zuzureden.

Wenn Du davon betroffen bist, Dir unnötig oft die Schuld für etwas zu geben, dann arbeite aktiv daran, etwas zu ändern.

Tipps hast Du hier genug bekommen. Jetzt liegt es an Dir, tatkräftig zu sein und zu handeln!

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