Wie wir unsere stärkste Kraft selbst boykottieren: 4 typische Denkfehler beim Entscheidungen treffen

Wir tun es den ganzen Tag: Entscheidungen treffen!

Jeder Handlung, jeder Tat geht eine Entscheidung voraus.

Und genau das ist auch die stärkste Kraft, die wir besitzen. Denn das Leben, das Du heute lebst, ist nichts anderes, als die Summe der Entscheidungen, die Du in Deinem Leben getroffen hast.

Dort wo Du heute wohnst, mit wem Du Deine Zeit verbringst, Dein Arbeitsplatz sind alles Ergebnisse Deiner Entscheidungen.

Die Eigenschaft, Entscheidungen bewusst treffen zu können, hat bedeutenden Einfluss auf unser Leben.

Kannst Du Entscheidungen treffen?

Es gibt die ganzen kleinen Alltagsentscheidungen. Zum Beispiel darüber, was Du heute essen wirst, was Du nach der Arbeit machen wirst, wann Du ins Bett gehst, usw.

Diese Entscheidungen fallen uns meist recht leicht, da sie auch oft routiniert ablaufen.

Doch dann gibt es da noch die „großen“ Entscheidungen. Entscheidungen, die bedeutenden Einfluss auf unsere Zukunft haben.

Entscheidungen darüber, wo wir leben wollen, welches Studium oder welche Ausbildung wir machen möchten, ob wir heiraten und Kinder kriegen oder ob wir eine Weltreise machen.

Vielen Menschen fallen diese „großen“ Entscheidungen schwer und es gibt sehr typische Denkfehler, die diese Entscheidungen begleiten.

4 typische Denkfehler beim Entscheidungen treffen

1. Die perfekte Entscheidung treffen

Viele Menschen tun sich schwer dabei, eine Entscheidung zu treffen, da sie nach der perfekten Entscheidung suchen.

Sie hätten am liebsten schon vor der Entscheidung die 100%ige Gewissheit, dass die Entscheidung perfekt ist. Dass sie auf jeden Fall richtig ist.

Und da sie diese Gewissheit nicht haben (und auch nicht haben können!), können sie auch keine Entscheidung treffen.

Sie wollen vorher die Klarheit haben, dass alles nach Plan verläuft.

Aber so funktioniert es nicht! Kein Mensch kennt die Zukunft. Kein Mensch weiß, wo welche Entscheidung hinführt.

Diese 100%ige Gewissheit kann einem niemand geben!

2. Denken, es gibt die richtige Entscheidung

Viele Menschen denken auch, es gebe die eine richtige Entscheidung.

Als ob vorher jemand schon festgelegt hätte, das eine Entscheidung die Richtige ist und die anderen Entscheidungen falsch seien. Als wäre das vorbestimmt und man müsste sich wie in einer Quizshow für das richtige Tor entscheiden (Tor 1, 2 oder 3). Und nur hinter einem Tor ist das gewünschte Ergebnis versteckt.

So nicht!

Es hat noch keiner festgelegt, welche Entscheidung wo hin führt!

Es gibt kein richtig und falsch. Es gibt nur das Ergebnis, dass am Ende dabei raus kommt. Und wieder gilt: Kein Mensch weiß, was bei einer anderen Entscheidung herausgekommen wäre!

3. Zweifel nach dem Treffen der Entscheidung

Auch beliebt: Viele Leute treffen erst eine Entscheidung und bekommen dann Zweifel. Sie überlegen, ob sie sich nicht doch anders entscheiden sollten.

Die Crux bei der Sache: Mit einer anderen Entscheidung passiert wahrscheinlich dasselbe.

Wenn jemand dazu tendiert zu zweifeln, dann kommen die Zweifel auf jeden Fall. Egal wofür er sich jetzt entschieden hat.

Er entscheidet sich für Möglichkeit A: Zweifel

Dann entscheidet er sich für B: Wieder Zweifel

Dann für C: Und wieder Zweifel

Und dann wieder für A…

Die Zweifel sind kein (kann aber auch mal sein!) Indiz für die „falsche“ Entscheidung (die es nicht gibt), sondern sind reine Unsicherheit, die auf jeden Fall auftritt, egal wie die Entscheidung auch aussieht.

Deswegen: Erkennen, dass die Zweifel aus einer Unsicherheit heraus resultieren! Und sie verschwinden auch erst nach der Entscheidung! Also durchziehen!

4. Alles bleibt gleich

Noch ein Denkfehler! Viele Denken, während sie in der Entscheidungssituation stecken, dass nach der Entscheidung alles andere gleich bleiben wird. Dass sich nur das verändert, worauf sich die Entscheidung bezieht.

Aber in der Realität sieht das ganz anders aus. Entscheidungen treten häufig Kettenreaktionen in Gang und das Leben ändert sich sowieso ständig.

Daraus resultiert oft eine negative Befürchtung.

Z. B.: Wenn ich nach Stadt X ziehe, verliere ich alle meine Freunde…

Aber allein der Umzug und die Entscheidung werden neue Möglichkeiten offenbaren, die man sich vorher gar nicht ausdenken kann.

Es gilt also, solche negativen Aspekte auszublenden und darüber nachzudenken, was alles Positives geschehen kann.

Kommen Dir diese Denkweisen bekannt vor?

Das sind alles Punkte, die nicht einfach so verschwinden! Es sind Denkfehler, die Du ablegen kannst.

Und wenn Du jetzt lernen willst, wie Du Entcheidungen treffen kannst, dann schau Dir diesen Artikel an: Entscheidungen treffen – so lernst Du es!

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