24 Gewohnheiten, die Dein Leben verändern

Wenn Du Dich mit dem Thema Gewohnheiten bereits auseinander gesetzt hast, weisst Du sicherlich, wie wohltuend diese sein können und welchen positiven Effekt sie auf Dein Leben haben können.


Inhalt des Artikels:
Wie funktionieren Gewohnheiten?
1. Mache nicht zu viel auf einmal. Fange klein an.
2. Knüpfe eine neue Gewohnheit an etwas
3. Deine neue Gewohnheit sollte Dich zu Deinen Zielen führen
4. Mache die neue Routine regelmäßig
Welche Gewohnheit passt zu Dir?


Doch bevor wir zu den konkreten Gewohnheiten kommen, zunächst einige Grundlagen:

Wie funktionieren Gewohnheiten?

Wenn Du Dir eine neue Gewohnheit aneignen möchten, macht es Sinn, sich an ein paar einfache Regeln zu halten. Je nachdem, wie viel Erfahrung Du mit der Etablierung von neuen Gewohnheiten hast, empfehle ich Dir die folgenden Punkte zu beachten.

1. Mache nicht zu viel auf einmal. Fange klein an

Ein beliebter Fehler bei der Etablierung neuer Gewohnheiten, ist es zu viel auf einmal zu machen. Das liegt daran, dass der Entschluss sein Leben zu ändern und eine neue Gewohnheit in sein Leben zu integrieren, häufig zu einem Zeitpunkt fällt, in dem die Motivation sehr groß ist.

Leider lässt diese Motivation über die Zeit nach. Und dadurch wird es schwierig, eine Sache weiter zu befolgen, die viel Aufwand bedeutet.

Deswegen ist es sinnvoll, zunächst eine kleine Gewohnheit zu etablieren und diese konsequent zu befolgen. Steigern kannst Du Dich immer noch!

Fange am besten mit nur wenigen Minuten pro Tag an.

2. Knüpfe eine neue Gewohnheit an etwas, dass Du sowieso schon regelmäßig tust

Weiterhin bringt es sehr viel, wenn Du eine neue Gewohnheit mit einer bestehenden Routine verknüpfst. Sehr gut eignet sich dafür beispielsweise das morgendliche Aufstehen, Zähneputzen, Essen oder Schlafengehen.

Ich habe bei mir und einigen anderen sehen können, dass eine belebende und motivierende Morgenroutine viel Energie für den Tag bringt.

Suche Dir am besten eine Tätigkeit, der Du jeden Tag nachgehst und knüpfe daran Deine neue Gewohnheit. So fällt es Dir leichter diese nicht zu vergessen.

3. Deine neue Gewohnheit sollte Dich zu Deinen Zielen führen

Wähle für Dich eine Gewohnheit, die auch für Dich sinnvoll ist. Die neue Routine sollte Dich zu einem Zustand führen, den Du anstrebst.

Überlege Dir also genau, was Du willst und womit Du beginnen möchtest. Wenn Du dieses Ziel vor Augen hast, fällt es Dir deutlich leichter eine Routine zu entwickeln und durchzuhalten, als wenn Du dies nicht hast.

4. Mache die neue Routine regelmäßig

Wenn Du etwas zur Gewohnheit machen willst, dann tue das auch immer zu dem Zeitpunkt, zu dem Du Dir das vorgenommen hast. Und genau deswegen ist der erste Punkt auch so wichtig. Fange wirklich klein an, so dass Du die Gewohnheit auch auf jeden Fall durchziehen wirst.

Wenn Du die neue Routine unregelmäßig machst, benötigst Du jedes Mal mehr Energie, als wenn der Zeitpunkt klar ist und Du ausnahmslos das tust, was Du Dir vorgenommen hast. Sobald die Routine einmal durchbrochen ist, ist es sehr leicht auch beim nächsten Mal auszusetzen, bis man die Routine schließlich ganz lässt.

Welche Gewohnheit passt zu Dir?

Im Folgenden findest Du 24 Gewohnheiten, von denen Du Dich inspirieren lassen kannst und dabei Deine eigene Gewohnheit entwickelst:

–          Stretching, Gymnastik, Yoga oder Muskeltraining

Ich mache beispielsweise jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen 15 Minuten Yoga. Angefangen habe ich mit drei Minuten und es Schritt für Schritt gesteigert.

Wenn Du regelmäßig etwas für Deinen Körper tun möchtest, dann kannst Du damit anfangen. Suche Dir das heraus, was Dich am meisten interessiert.

–          Spazieren, Joggen oder Fahrrad fahren

Das sind auch gute Möglichkeiten um Ihren Körper in Schwung zu bringen und/oder zu halten. Überlege Dir, was für Dich am besten ist und wann Du das in Deinen täglichen Ablauf fest einplanen kannst.

Denke daran, es an etwas zu knüpfen, wasDu sowieso jeden Tag tust. Dadurch kannst Du es über einen langen Zeitablauf etablieren.

–          Meditation, Entspannung oder autogenes Training

Wenn Du einfach mal abschalten möchtest, und das regelmäßig, empfehle ich Dir eine dieser Übungen zu machen. Nimm Dir die Zeit, Ruhe im Kopf zu schaffen und dadurch gelassener zu werden.

–          Affirmationen, Suggestionen oder Fragen stellen

Ich nehme mir jeden Morgen drei Minuten Zeit und stelle mir selbst Fragen, wie:

  • Warum bin ich so glücklich?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Warum wird dieser Tag so toll?
  • Etc.

Mein Gehirn findet automatisch Antworten auf diese Fragen.

Außerdem gebe ich mir positive Suggestionen, wie:

  • Das wird ein wunderschöner Tag
  • Ich freue mich besonders auf (hier stelle ich mir eine Situation des Tages vor, die vor mir liegt.)
  • Heute werde ich mit viel Liebe durch den Tag gehen (und versetze mich in das Gefühl.)
  • Etc.

Auch das kannst Du Dir angewöhnen. Dich einfach durch positive Gedanken positive Gefühle für den Tag zu machen.

–          Ziele durchlesen und Visualisieren

Auch das ist Teil meiner Morgenroutine. Ich habe meine wichtigsten Ziele auf wenigen Zetteln schriftlich zusammengefasst und lese diese jeden Morgen fünf Minuten durch. Und dabei stelle ich mir vor, wie es sein wird, diese Ziele bereits erreicht zu haben.

Diese Übung motiviert sehr für den Tag und es wird Dir danach umso leichter fallen, tatkräftig in den Tag zu starten.

–          Tagesziele aufschreiben

Notiere Dir jeden Morgen kurz die Ziele, die Du an diesem Tag erreichen möchtest. Auch hier gilt: Nimm Dir nicht zu viel vor.

Das trägt auch dazu bei, dass Du motiviert und mit guten Gefühlen in den Tag startest.

–          Ein Erfolgstagebuch führen

Diese Übung empfehle ich vor allem am Abend zu machen. Notiere dazu jeden Abend fünf schöne Momente des Tages. Hierbei legst Du automatisch den Fokus auf positive Ereignisse in Deinem Leben. Ein Erfolgstagebuch ist wirklich sehr effektiv und es dauert auch nicht lange. Es reichen Stichpunkte zu jedem Ereignis. Dadurch entwickelst Du langfristig mehr Selbstvertrauen und siehst Dich selbst positiver.

–          Ein Danketagebuch führen

Schreibe auf, wofür Du im Leben dankbar bist. Auch hier reichen wenige Minuten aus und Du legst den Fokus regelmäßig auf positive Dinge.

–          Den Körper bewusst eincremen oder bewusst waschen

Bei dieser Übung geht es um Wahrnehmung des eigenen Körpers. Für viele ist das Waschen des eigenen Körpers zur unbewussten Routine geworden. Um Dein Körperbewusstsein zu steigern, kannst Du anfangen, während des Waschens den Körper ganz genau wahrzunehmen. Achte dabei auf Deine Gefühle und wie es sich anfühlt, wenn Deine Hände über Deinen Körper gleiten.

Dasselbe kannst Du auch nach dem Waschen tun, indem Du Dich ganz bewusst eincremst. Dadurch gehst Du aus Deinem Kopf und konzentrierst Dich auf andere Sinne. Lasse Dir dabei Zeit.

–          Singen oder Tanzen oder Stimmübungen

Dadurch kannst Du mit Schwung in den Tag starten. Du kannst Musik hören und mitsingen oder dazu tanzen. Probiere es aus. Es wird Dir gute Laune machen.

–          Obst oder einen Smoothie zum Frühstück

Um Ihnen etwas Gutes zu tun, kannst Du den Tag auch mit gesunder Ernährung beginnen. Einen Apfel, eine Orange oder einen gesunden grünen Smothie zum Frühstück kann Lebensgeister wecken.

 

Für welche neue Gewohnheit Du Dich auch entscheidest, bedenke bitte, nicht zu viel auf einmal zu machen. Fange mit einer Gewohnheit an und sobald diese zur Routine für Dich geworden ist, kannst Du weitere Gewohnheiten etablieren. Entscheide Dich am besten jetzt und fange gleich morgen mit der Umsetzung an.

Wenn Du noch weitere regelmäßige Tipps brauchst, um Dir ein schöneres Leben zu gestalten, schau Dir meinen gratis E-Mail-Kurs an.

 
Bildquelle: Image courtesy „Woman Meditate At Home“ by marin / FreeDigitalPhotos.net
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cet on - 27. April 2013

Super Blog. Danke Dir dafür.

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Michel - 17. Juni 2013

Super Liste der Gewohnheiten. Gut umzusetzen. Vielen Dank.

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Timo - 1. Mai 2018

Danke für die Tipps, da kann ich mir noch etwas abgucken. Meine Ausnahmen werden momentan nämlich eher zur Regel. LG

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