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Ich bin ein Versager – oder auch nicht! 9 Auswege.

Hast Du das Gefühl, ein Versager zu sein?

Hältst Du Dich selbst für klein und minderwertig, selbst wenn Du etwas erreichst?

Oder ist es sogar so, dass es gar nichts oder nicht viel gibt, was Du als „bisher erreicht“ bezeichnen würdest?

Wie dem auch sei: Wenn Du Dich als Versager fühlst, findest Du hier neun gute Möglichkeiten, das zu ändern!


Inhalt des Artikels:
Versager gibt es nicht!
Ich bin ein Versager! – 9 Auswege aus dieser Denkfalle
1. Stärke Dein Selbstvertrauen und Dein Selbstwertgefühl
2. Lerne, Dich so zu lieben, wie Du bist
3. Verstehe eins: Du bist nicht Deine Vergangenheit
4. Wie redest Du mit Dir selbst
5. Frag Deine Freunde, was sie an Dir schätzen
6. Stell Dich Deinen Ängsten!
7. Du hast Dein Leben nicht falsch gelebt!
8. Verzeihe Dir selbst!
9. Es ist egal, was andere denken
Und, denkst Du immer noch, Du seist ein Versager?


Versager gibt es nicht!

Peter ist 41 Jahre alt. Seine Ausbildung hat er mit 39 Jahren abgeschlossen, er ist arbeitslos, hat keine Freundin und keine Kinder. Er fühlt sich als Versager.

Soll ich Dir was sagen: Versager gibt es nicht!

Warum?

Weil das nur ein Konstrukt ist. Es ist nur eine persönliche Einschätzung. Es ist nur in Deinem Kopf. Und sonst nirgends. Niemand ist ein Versager. Es ist immer nur eine Frage der Betrachtungsweise.

Natürlich sieht Peters „Lebenslauf“ nicht sehr rund aus. Die Frage ist doch aber: Woran orientiert sich das Ganze?

Der Personalmanager einer renommierten Firma wird wahrscheinlich andere Bewerber vorziehen. Aber der Weltreisende, der seit sieben Jahren unterwegs ist und sich mit Nebenjobs in unterschiedlichen Ländern sein Auskommen sichert, wird das vollkommen egal sein!

unkonzentriertEs ist immer nur die Frage, an welchem Optimum man sich orientiert!

Und die „Versager“ in unserer Gesellschaft orientieren sich doch meist an dem „Standard“ genau dieser (also der Gesellschaft).

Kurz gesagt: Wer nicht in die Norm passt, ist komisch!

Die Kunst ist, sich genau davon zu lösen und seine eigene Welt und somit seine eigenen Werte und Normen zu schaffen und zu leben.

Und die folgenden Punkte werden Dir genau dabei helfen:

Ich bin ein Versager! – 9 Auswege aus dieser Denkfalle

1. Stärke Dein Selbstvertrauen und Dein Selbstwertgefühl

Das Selbstvertrauen und auch das Selbstwertgefühl bauen sich nicht über Nacht auf.

Und dennoch gibt es fast nichts Wichtigeres! Denn wer fühlt sich denn als Versager? Doch eher Menschen, die sich selbst einen geringen Wert geben.

Wenn Du also Deine „Versagerrolle“ loswerden willst, dann arbeite an Deinem Selbstvertrauen und Deinem Selbstwertgefühl. Und zwar kontinuierlich und konsequent.

Anleitungen dazu findest Du hier: Selbstvertrauen aufbauen

Und hier: Selbstwertgefühl stärken

2. Lerne, Dich so zu lieben, wie Du bist

Ich persönlich finde: eine der größten und erstrebenswertesten Herausforderungen des Lebens ist die unbedingte Selbstliebe!

Denn wenn Du Dich selbst liebst, dann wird alles andere vollkommen egal. Dann ist es egal, ob Du 15 oder 51 Jahre alt bist. Dann ist es egal, ob Du fünf Diplome oder gar keinen Abschluss hast. Dann ist es egal, was Außen geschieht.

Wie Du zu mehr Selbstliebe kommst, erfährst Du hier: Selbstliebe – ein unterschätztes Tabu!

Anfangen damit kannst Du auch hier: Selbstakzeptanz: Wie Du Dich so annimmst, wie Du bist!

3. Verstehe eins: Du bist nicht Deine Vergangenheit

einsamZu jedem Zeitpunkt fängt Deine Zukunft an. Du hast die Wahl, ob Du voller Reue in die Vergangenheit blickst, oder ob Du Dich optimistisch Deiner Zukunft zuwendest.

Du hast die Wahl, ob Du die Schuld an Deinem „Versagen“ in Deiner Vergangenheit verorten möchtest (Stichwort Opferrolle) oder ob Du jetzt die volle Verantwortung für Dein Leben übernimmst und ab jetzt das Beste daraus machst.

Du hast die Wahl, ob Du denkst „jetzt ist der Zug abgefahren“ oder „ab jetzt nehme ich mein Leben selbst in die Hand“.

Es ist Deine Sichtweise und Deine Entscheidung.

Wie Du die Vergangenheit loslässt, kannst Du auch in meinem Guide nachlesen: Der Guide – Altes loslassen und neues Selbstvertrauen gewinnen

4. Wie redest Du mit Dir selbst

Alles, was Deine Wahrnehmung von der Welt ausmacht, geschieht zwischen Deinen zwei Ohren!

Und wenn da den ganzen Tag eine leise Stimme sagt: „Du bist zu nichts zu gebrauchen“, „Du Versager“, „es ist zu spät. Du hast es vergeigt“, „Du bist einfach nichts wert“…

oder ähnliche aufbauende Worte, wird Dir das wohl kaum behilflich sein.

Natürlich ist es jetzt leicht zu sagen: Rede doch einfach gut zu Dir selbst.

Auch wenn das in der Praxis nicht immer sofort umsetzbar ist, geht genau da Dein Weg lang. Denn so wie Du mit Dir selbst umgehst, so fühlst Du Dich!

Wenn Du also besser mit Dir umgehst und Dir einfach mal Dinge sagst, wie: „Du kannst das“, „Du bist liebenswürdig, genau so, wie Du bist“ oder „Du bist ein toller Mensch“…

dann wird Dir es deutlich besser gehen!

Übe, gut zu Dir selbst zu sein!

Was Deine Gedanken alles bewirken können, kannst auch hier nachlesen: Positive Gedanken – so nutzt Du sie richtig!

Und auch hier: Die Macht der Gedanken – Wie Du wirklich ein geiles Leben lebst!

5. Frag Deine Freunde, was sie an Dir schätzen

Das ist eine Übung, die Dir mal etwas Zuspruch von außen bringen soll. Frag enge Vertraute, was sie an Dir schätzen. Lass ihnen ruhig Zeit mit der Antwort (leider sind die meisten Menschen primär auf Negatives fokussiert). Aber schreibe auf, was sie Dir sagen.

Da können Dinge zum Vorschein kommen, die Dir noch nicht mal bewusst waren.

6. Stell Dich Deinen Ängsten!

Du hast Angst vor etwas? Vielleicht sogar davor, zu versagen?

Die Angst zu versagen ist ziemlich gemein: Denn sie führt uns genau dahin. Zum Versagen. Denn das Unbewusste macht sich gar nicht erst auf den Weg, etwas zu erreichen. Denn wenn man es versucht, könnte man ja versagen. Und wenn man es gar nicht erst versucht, kann man sich auch nicht die Schuld an einem möglichen Versagen geben.

Doch was bleibt am Ende: Das Versagen!

Mache Dir Deine Ängste bewusst und stelle Dich ihnen.

Wie Du mit Herausforderungen umgehen kannst, erfährst Du hier: Komfortzone verlassen

7. Du hast Dein Leben nicht falsch gelebt!

Manche Menschen bereuen ihre Vergangenheit. Aber es gibt nichts zu bereuen. Der logische Verstand denkt: „Wenn ich mich nur anders verhalten hätte, dann stünde ich heute anders da.“

gefuehleWas der logische Verstand vergisst: Dass Du heute anders da stündest, weißt Du doch nur, weil Du Dich genau so verhalten hast, wie Du Dich verhalten hast. Du hast also nichts falsch gemacht, sondern nur Erfahrung gesammelt.

Die Frage ist nur: Wie verhältst Du Dich jetzt?

Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern dazuzulernen!

Wie Du Deinen Perfektionismus ablegst, erfährst Du hier: Perfektionismus überwinden

8. Verzeihe Dir selbst!

Verzeihe Dir für alles! Verzeihe Dir für alles, von dem Du denkst, dass Du es falsch gemacht hast. Bereue nichts, sondern mache das Beste aus dem jetzigen Augenblick (Selbstbestrafung ändert gar nichts!).

Wie Du Dir selbst verzeihen kannst, kannst Du hier nachlesen: Sich selbst verzeihen: in 5 klaren Schritten

9. Es ist egal, was andere denken

Die Gesellschaft sagt: Mach schön Deinen Schulabschluss, danach ein Studium oder eine Ausbildung, arbeite ordentlich, verdiene Geld, gründe eine Familie und dann bist Du gut genug.

Und wenn Du das nicht so machst, dann bist Du nicht gut genug.

Auch wenn das keiner so ausspricht, wird uns das die ganze Zeit unterschwellig ins Unterbewusstsein geprügelt.

Löse Dich davon! Nur weil Du nicht das tust, was die Gesellschaft „erwartet“, bist Du kein schlechter Mensch.

Finde Deinen eigenen Weg.

Und wenn Dich hier alles nervt, steige in ein Flugzeug und reise sieben Jahre um die Welt. Dann wird so vieles egal, was mal vermeintlich wichtig war.

Wie Dir egal wird, was andere denken, findest Du hier: So wird Dir egal, was andere denken

Und, denkst Du immer noch, Du seist ein Versager?

Wenn ja, dann entscheide Dich dazu, das zu ändern!

Es ist möglich und es ist allein Deine Entscheidung. Du bist für Dein Leben selbst verantwortlich.

Such Dir von den obigen Punkten das heraus, was Dir am meisten bringt und fang an, Deine Einstellung und Dein Leben zu ändern. Und zwar so, dass Du gut zu Dir bist und einfach das Beste daraus machst, was jetzt schon da ist!

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