Unglücklich? An diesen 12 Anzeichen erkennst du es (und was du dagegen tun kannst!)

Bist du unglücklich? Oder weißt du nicht mal so genau, ob du es bist oder nicht?

In diesem Artikel findest du 12 klare Anzeichen dafür, ob du unglücklich bist. Lies dir diese durch und schau, wie viele davon auf dich zutreffen. Dadurch findest du heraus, was genau die Ursache für dein Unglücklichsein ist und wo du ansetzen kannst.

Danach erfährst du noch genau, was du jetzt konkret tun kannst, um glücklicher zu leben. Außerdem verrate ich dir, welche Faktoren die Wissenschaft für ein glückliches Leben ausfindig gemacht hat.

12 klare Anzeichen, dass du unglücklich bist

liebeskummer

Kommen dir folgende Punkte bekannt vor? Dann kann es sein, dass du unglücklich bist und es vielleicht bisher gar nicht so genau mitbekommen hast.

1. Du grübelst zu viel

Bist du oft damit beschäftigt, einfach nur nachzudenken? Kreisen deine Gedanken wild im Kopf und dennoch kommst du zu keiner Lösung? Grübelst du einfach zu viel?

Sich ständig im Gedankenkarussell zu befinden macht definitiv unglücklich. Denn es kostet Kraft und Energie und bringt keine Lösung.

Und genau das ist ja das gemeine am Grübeln: der Verstand redet einem ein, dass man durch das grübeln eine Lösung finden wird und dadurch Erleichterung eintritt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Grübeln führt nur noch zu mehr Grübeln.

Wenn du in dieser Falle steckst, dann kannst du folgendes tun um ihr zu entkommen:

Tue möglichst viele Dinge, die dir Erleichterung verschaffen. Wenn du also das nächste Mal nur in deinem Kopf bist und deine Gedanken hin und her springen, dann tue etwas, was dir gut tut. Zum Beispiel spazieren gehen, Yoga, die Sauna gehen, meditieren oder etwas anderes, was dich aus deinem Kopf raus und in deinen Körper rein führt.

Denn das ​Grübeln hört auf, wenn du anfängst deine Gefühle wahrzunehmen. Mehr dazu erfährst du auch in diesem Video:

2. Du denkst überwiegend negativ

Wird das Wetter am Wochenende wieder schlecht? Ist nicht genug Geld für den nächsten Urlaub da? Ruft dein Chef sowieso nur wieder an, weil er dir eine unliebsame Aufgabe geben möchte? Macht der Nachbar jetzt nur den Laubbläser an, weil er dich damit ärgern möchte?

Wie du die Welt betrachtest, hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie es dir geht. Wenn du in allem nur das Schlechte siehst, ist es kein Wunder, wenn du unglücklich bist. Deine innere Einstellung hat einen großen Einfluss auf dein Befinden.

Wenn du also daran gewöhnt bist, in vielen Fällen das Negative zu sehen, könntest du damit anfangen, deinen Fokus bewusst auf die positiven Dinge zu lenken. Überlege dir in jeder Situation: Was ist gut daran?

Und konzentriere dich dann auf die Antwort. Es ist deine Entscheidung worauf du dich konzentrieren möchtest.

Mehr dazu kannst du auch hier nachlesen: ​Positive Gedanken - so nutzt du sie richtig!

3. Du bist unglücklich im Job

Freust du dich am Sonntagabend bereits auf den Montag? Stehst du morgens auf und kannst es kaum erwarten mit der Arbeit anzufangen? Magst du deinen Job?

Nein?

Dann kann das natürlich in großem Maß dazu beitragen, dass du unglücklich bist.

Wenn dem so ist, gibt es genau drei Dinge, die du tun kannst:

Du kannst versuchen innerhalb des Jobs etwas zu verändern, indem du dich beispielsweise intern versetzen lässt oder du fragst, ob du mit anderen Kollegen zusammenarbeiten kannst.

Wenn das nichts nützt, kannst du an deiner Einstellung arbeiten. Ist der Job wirklich so schlimm? Oder gibt es auch Aspekte, die dir gefallen? Wofür tust du das Ganze?

Vielleicht findest du ein Weg, dich mit deiner Arbeit anzufreunden, indem du dir bewusst Gedanken darüber machst.

Und wenn das auch nicht funktioniert, hast du immer noch die Möglichkeit, dir einen neuen Job zu suchen. Es ist dein Leben und deine Verantwortung und du kannst entscheiden, wie du dieses nutzen möchtest.

4. Du bist unglücklich in der Beziehung

Oder ist deine Beziehung der Grund für dein Unglück? Bist du unglücklich in der Ehe?

Auch hier gilt: es ist dein Leben und niemand kann dich zwingen, es nach seinen Vorstellungen zu leben. Du entscheidest selbst, mit wem du deine Zeit verbringst.

Vielleicht hilft ja bereits ein klärendes Gespräch mit deinem Partner/deiner Partnerin. Denn unausgesprochene Vorwürfe und ungeklärte Konflikte schaffen eine unangenehme Distanz.

Ergreife die Initiative und entscheide, in welche Richtung deine Beziehung in Zukunft gehen soll.


5. Du hast keinen Sinn im Leben

Fühlt sich dein Leben leer und sinnlos an? Weißt du einfach nicht, was das Ganze soll? Hast du keine Ziele und weißt nicht, wo deine Reise hingehen soll? Hast du keinen Sinn im Leben?

Dann ist es kein Wunder, wenn du unglücklich bist.

Einen Sinn gibst du dir, wenn du anfängst, bewusst Verantwortung zu übernehmen. Und wofür du diese Verantwortung übernimmst, das kannst du dir selbst aussuchen.

Probiere dich aus, teste Vieles und mach ständig neue Erfahrungen um herauszufinden, was dir Freude bereitet. Gib deinem Leben selbst einen Sinn.

Mehr zum Sinn des Lebens kannst du hier nachlesen: ​Der Sinn des Lebens - das ist er!

6. Du bist oft allein und fühlst dich einsam

Fehlen dir soziale Kontakte? Bist du oft allein? Oder fühlst du dich sogar einsam, wenn du dich in Gruppen befindest?

Wir Menschen sind soziale Wesen und aufeinander angewiesen. Und ein wichtiger Bestandteil für ein glückliches Leben sind die Beziehungen zu unseren Mitmenschen. Wenn du also glücklich sein möchtest, dann fang an, deine Einsamkeit hinter dir zu lassen.

Wie genau du das tun kannst, erfährst du in diesem Video:

7. Du hast Angst vor der Zukunft und machst dir viele Sorgen

Hast du viele Zukunftssorgen? Denkst du oft darüber nach, was alles schief gehen, welche Probleme es geben und was in Zukunft alles fehlen könnte?

Sich über die Zukunft Sorgen zu machen ist nichts anderes als ein Hirngespinst. Denn in dem Moment wo du dir die Zukunftssorgen machst, sind sie ja noch gar nicht eingetreten und somit nicht real.

Auch hier gilt: denke um. Fang an, dich auf positive Aspekte und Fülle im Leben zu fokussieren. Eben auf das, was sich gut anfühlt.

Wie du aufhörst, dir Sorgen zu machen, erfährst du auch hier: ​4 Wege, um deine Sorgen loszuwerden

8. Du denkst oft über die Vergangenheit nach

Während Sorgen negative Gedanken über die Zukunft sind, ist es auch möglich, sich gedanklich viel in der Vergangenheit aufzuhalten. Und das macht definitiv unglücklich.

Es ist nichts verkehrt daran, mal in alten Erinnerungen zu schwelgen, aber ab einem gewissen Grad wird es ungesund.

Denn wer nur in der Vergangenheit lebt verpasst das Hier und Jetzt.

Schließe Frieden mit deiner Vergangenheit.

Eine sehr gute Technik dafür findest du hier: ​Dein inneres Kind - alte Verletzungen heilen und die Liebe zu dir selbst entwickeln

9. Du vergleichst dich ständig mit anderen

Ein Garant für Unglück ist, sich mit anderen zu vergleichen. Denn andere Menschen sind anders als du. Sie haben andere Fähigkeiten, sie haben ein anderes Leben gelebt, sie haben andere Erfahrungen. Und wenn du dich mit ihnen vergleichst, siehst du immer nur das, was dir fehlt. Das macht unglücklich.

Hör auf dich mit anderen zu vergleichen. Schau nur darauf, was du tust. Wichtig ist nur, woher du kommst und wo du hin willst. Und dabei kannst du andere natürlich als Inspirationsquelle verwenden aber du solltest nicht den Fehler machen, dich mit ihnen zu vergleichen.

10. Dir ist zu wichtig, was andere über dich denken

Wenn dir zu wichtig ist, was andere über dich denken, hilft dir das auch nicht dabei, glücklich zu sein. Denn dann bist du wieder nur in deinem Kopf und machst dir selbst Vorwürfe.

Denn wenn du oft darüber nachdenkst, wie du in bestimmten Situationen auf andere gewirkt haben magst oder wie du dich anders verhalten hättest sollen, kritisierst du dich nur selbst und versuchst das anderen recht zu machen.

Du bist dann nicht bei dir, sondern nur bei anderen. Und das macht unglücklich.

Konzentriere dich stattdessen lieber auf dich, deine Wünsche und Bedürfnisse und auf das was dir Freude bereitet im Leben.

In diesem Video bekommt noch mehr Tipps dazu:

11. Du hast keinen Antrieb und es fällt dir schwer, dich zu motivieren

Wenn es dir schwer fällt, dich aufzuraffen und Dinge anzupacken, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du unglücklich bist. Das ist dann ein Teufelskreis: du bist unglücklich, weil du keinen Antrieb hast und du hast keinen Antrieb, weil du unglücklich bist.

Aus diesem Kreis gilt es auszubrechen. Und das tust du, indem du anfängst zu tun. Beginn am besten mit einem Kurs oder etwas anderem, was du regelmäßig tun kannst. Wichtig dabei ist, dass du dran bleibst.

Denn je mehr du ins Handeln kommst, desto weniger bist du in deinem Kopf und desto mehr Antrieb baust du auf.

In diesem Artikel erfährst du mehr darüber: Antriebslosigkeit überwinden - in 5 Schritten zu einem ereignisreichen Leben

12. Du denkst viel über Dinge nach, die du nicht hast und bist dadurch im Mangel

Ein Denken in Mangel trägt natürlich auch zum Unglücklichsein bei. Denn wenn du immer nur darüber nachdenkst, was du alles nicht hast und was dir fehlt, fühlt sich das nicht gut an.

Und vor allem ändert es auch nichts an deiner Situation!

Konzentriere dich lieber auf das, was du bereits hast, sei dankbar und lebe ein Leben in Fülle.

Mit diesen 4 konkreten Schritten wirst du glücklich

glücklich sein

In den obigen Punkten hast du ja bereits Handlungsanweisungen bekommen, was du tun kannst, um ein glücklicheres Leben zu führen.

Weiterhin kannst du dich an den folgenden vier Punkten orientieren, um insgesamt mehr Glück in dein Leben zu holen.

1. Definiere genau, in welchem Lebensbereich du mit was unglücklich bist

Schau dir noch mal genau an, in welchen Lebensbereichen dein Unglück seinen Ursprung hat. Sind es deine Finanzen, dein Beruf, deine Beziehung, deine sozialen Kontakte, deine Gesundheit, deine Freizeitgestaltung oder ein anderer Lebensbereich, der sich negativ auf dein Leben auswirkt?

Schreibe dazu jeden Lebensbereich auf einen Zettel und schreibe jeweils dazu, womit du in diesem Lebensbereich zufrieden und womit unzufrieden bist. Dadurch identifizierst du die Quellen für dein Unglück.

2. Setze dir Ziele und fang an zu handeln

​Im zweiten Schritt geht es nun darum, an diesen Quellen anzusetzen. Überlege dir genau, was du in den einzelnen Lebensbereichen gerne ändern möchtest und was du dafür tun musst.

Setze dir also ganz konkrete Ziele und fang sofort an, diese auch zu verwirklichen.

Wenn du eine Hilfestellung für die Zielsetzung brauchst, schau dir den folgenden Artikel an: ​42 Fragem die dein Leben verändern

3. Hol dir die Macht über dein Leben zurück

Dann ist es eben noch wichtig, dass du die Opferrolle verlässt und die Macht über dein Leben zurückholst. Das tust du, indem du akzeptierst, dass alle deine bisherigen Entscheidungen dich genau dorthin geführt haben, wo du jetzt stehst.

Natürlich kann es schwere Schicksalsschläge geben, die ein immer wieder zurückwerfen, die Frage ist dennoch: Wie gehst du damit um?

Am Ende sind es immer deine Entscheidungen, die bestimmen, wie deine Zukunft aussehen wird.

Und deswegen entscheide dich bewusst dafür, die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen und deine Entscheidungen für die Zukunft bewusst zu treffen. Wenn du glücklicher leben möchtest, dann fang an, dir diesen Wunsch selbst zu erfüllen.

4. Ändere dein Denken

Dazu gehört eben auch, negative Denkweisen, Zukunftssorgen und unnötige Grübeleien hinter dir zu lassen, dich auf Positives zu konzentrieren, Erschaffer deines Lebens zu werden und im Hier und Jetzt glücklich zu sein.

Im folgenden Video findest du weitere Tipps dazu, wie du positive denken kannst:

Was macht glücklich? – Das sagt die Wissenschaft dazu

glück

Die Wissenschaft hat neun Dinge herausgefunden, die nachweislich glücklich machen. Welche Punkte das genau sind habe ich in dem folgenden Artikel zusammengefasst: ​Diese 9 Dinge machen glücklich!

Am Ende bleibt festzuhalten: das Leben ist nicht immer gerecht und man kann sich nicht alles aussuchen. Und genau deswegen ist es wichtig, die Verantwortung dafür zu übernehmen, was im eigenen Einflussbereich liegt. Denn ich glaube fest daran: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!

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