So kannst Du Dich jederzeit motivieren

Fällt es Dir manchmal schwer Dich zu motivieren? Hast Du einfach kein Bock loszulegen? Und hast Du Schwierigkeiten eine Sache durchzuziehen?

Vielleicht kommt Dir eines der folgenden Szenarien bekannt vor:

Du sitzt vor dem Computer und solltest arbeiten, klickst aber irgendwie nur in Facebook rum.

Du musst am nächsten Morgen früh aufstehen, trotzdem machst Du den Fernseher nicht aus und gehst nicht ins Bett.

Du hast ein paar Kilo zu viel und stellst Deine Ernährung nicht um und fängst einfach nicht mit dem Sport an, den Du seit Monaten machen willst.

Seit einer gefühlten Ewigkeit möchtest etwas Bestimmtes machen, schiebst es aber immer wieder auf.

Ich weiß, was Du falsch machst!

Diese Situationen sind sehr typisch und auch nur allzu menschlich.

Warum wir uns in solchen Momenten nur schwer motivieren? Es ist uns nicht wichtig genug!

Das ist alles! Wir befinden uns mitten in der Situation und wissen, dass wir etwas anders machen sollten. Doch es ist uns einfach nicht wichtig genug, deswegen machen wir lieber mit einem schlechten Gewissen weiter.

Und beim nächsten Mal passiert dasselbe. Und beim übernächsten Mal genauso! Wir drehen uns im Kreis und nichts passiert.

ABER: Das kannst Du jetzt aktiv ändern!

Es gibt ein paar kleine Tricks, mit denen Du Dir die Sache einfach wichtiger machst. Das bedeutet, dass Du Motivation aufbaust und es Dir dadurch leichter fällt, Deinen Teufelskreis zu verlassen!

1. Das Schlechte noch schlechter machen

Nehmen wir mal an, Du tust Dir schwer damit, abends den Fernseher auszumachen. Dadurch gehst Du zu spät ins Bett und bist am nächsten Tag müde.

Wenn Dich das stört und Du gerne früher ins Bett gehen würdest, dann nimm Dir in diesem Moment ein paar Minuten Zeit.

Und dann denk mal aktiv darüber nach, was passiert, wenn Du jetzt weiter Fern siehst.

Wie wird es Dir am nächsten Tag gehen?

Wie wirst Du Dich fühlen?

Wirst Du fit oder unausgeschlafen sein?

Versetze Dich einfach in die Zukunft hinein und mache ein negatives Bild, von dem wie es Dir ergehen wird.

Und dann denke noch weiter!

Wenn Du dieses Verhalten (abends immer zu lange Fern sehen) über die nächsten Jahre so weiter machst, wie wird dann dein Leben in den nächsten Jahren aussehen?

Verknüpfe einfach negative Gefühle mit der Vorstellung! Male Dir ein möglichst negatives Bild Deiner Zukunft aus.

Dadurch schwindet Deine Lust jetzt noch weiter vor der Glotze zu hocken und es wird einfacher, den Aus-Knopf zu drücken.

Aber wir sind noch nicht fertig!

2. Das Gute noch besser machen

Als nächstes stell Dir vor, wie gut es Dir am nächsten Tag gehen wird, wenn Du den Fernseher jetzt ausmachst. Wenn Du SOFORT handelst.

Stell Dir vor, wie dankbar Du am nächsten Tag sein wirst, wenn der Wecker klingelt. Versetze Dich in die Situation und verknüpfe möglichst gute Gefühle an Deine Zukunft, wenn Du jetzt das tust, was Du wirklich tun willst.

Denke auch ein paar Jahre voraus.

Was passiert in den nächsten Jahren, wenn Du den Fernseher ausmachst und jeden Abend rechtzeitig ins Bett gehst?

Stell Dir auch das genau vor. Wie Du fit und motiviert bei der Arbeit stehst und ausgeschlafen bist. Wie Du Dich voll und ganz auf Deine Arbeit fokussierst und das tust, was Du wirklich willst.

Stell es Dir vor und mache die Vorstellung so gut wie möglich.

3. Eine Entscheidung treffen

Sobald Du die beiden Szenarien gedanklich durchgespielt hast, fehlt nur noch der letzte Schritt. Egal, ob es jetzt ums Fernsehen oder Sport machen geht. Das Prinzip ist immer dasselbe.

Und der dritte Schritt ist der Wichtigste von allen: Triff eine Entscheidung.

Und zieh sie durch!

Entscheide Dich ganz bewusst und dann mache es!

Und da die eine Option (weiter Fern sehen) nun vollgepackt mit negativen Gefühlen ist und die andere Option (schlafen gehen) voll mit positiven Gefühlen ist, fällt es Dir deutlich leichter, eine Entscheidung zu treffen.

Diese Technik ist wirklich simpel und schnell anwendbar. Wenn Du sie anwendest, dann mache sie aber auch richtig!

Nimm Dir die paar Minuten Zeit, die es braucht!

Du kannst Dich damit für alles Motivieren, was Du möchtest! Es liegt an Dir, selbst aktiv zu werden!

 

Hier klicken zum Kommentieren 2 Kommentare
Mona Checinski - Autorin - 29. Januar 2014

innehalten, Szenarien malen, nachdenken, entscheiden. Gefällt mir sehr gut der Tip!

Antworten
    mail@stephanwiessler.de - 29. Januar 2014

    Vielen Dank, Mona.

    Funktioniert auch gut, wenn mans durchzieht 🙂

    Antworten

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