Schlechte Laune? 8 + 4 Tipps für garantiert gute Laune!

Schlechte Laune haben wir alle mal. Es gibt Tage, da soll es einfach nicht sein. Irgendwie geht alles schief und innerlich hat man dieses unruhige Gefühl, dass einen nicht loslässt.

In diesem Artikel erfährst Du, welche Arten von schlechter Laune es gibt und was Du jeweils tun kannst, um gute Laune zu erhalten und wieder fröhlich zu sein.


Inhalt des Artikels:
Welche Arten von schlechter Laune gibt es?
1. Schlechte Laune durch die eigenen Gedanken
1.1. Entscheide Dich dazu, gut drauf zu sein
1.2. Stelle Dir die richtigen Fragen
1.3. Bewege Dich
1.4. Höre Musik
1.5. Visualisiere
1.6. Setze Dir Ziele
1.7. Entspanne Dich
1.8. Sprich mit jemandem
2. Schlechte Laune durch Dein Unterbewusstsein
2.1. Nimm das Gefühl voll und ganz wahr
2.2. Atme
2.3. Nimm das Gefühl an
2.4. Erkenne
Zusammenfassung


Welche Arten von schlechter Laune gibt es?

Man kann irgendwie grundlos schlecht drauf sein. Man kann schlechte Laune bekommen, wenn man an etwas Bestimmtes denkt oder wenn etwas Bestimmtes passiert. Oder man kann sich schlecht fühlen, wenn jemand anderes einem etwas Bestimmtes sagt oder sich auf eine bestimmte Weise verhält.

Es macht den Anschein, als könnte es viele Gründe für schlechte Laune geben, aber im Prinzip gibt es nur zwei:

1. Durch Deine eigenen Gedanken

2. Durch Dein Unterbewusstsein

Ich habe die Gründe in diese zwei Kategorien aufgeteilt, weil die Lösungsansätze unterschiedlich sind. Im Folgenden beschreibe ich die beiden Arten und gebe jeweils Tipps, wie Du bessere Laune erhalten kannst.

1. Schlechte Laune durch die eigenen Gedanken

Diese Art der schlechten Laune bezeichne ich als hausgemacht. Da fällt alles rein, was Du Dir selbst antust.

miese LauneDeine Gedanken kreisen darum, wie schlecht Dein Tag werden wird?

Du ärgerst Dich darüber, dass Du gestern so spät ins Bett gekommen bist?

Du bist schlecht gelaunt, weil Du bestimmte Aufgaben noch nicht erledigt hast?

Du bist schlecht drauf, weil Dich jemand anderes wütend gemacht hat?

Alle diese Gründe, warum Du schlechte Laune hast, sind selbstgemacht! Bei allen diesen Situationen, liegt es allein bei Dir, Deinen Gemütszustand zu ändern.

Wenn Deine Gedanken darum drehen, wie schlecht Dein Tag werden wird, dann liegt es bei Dir, Deinen Fokus und Deine Gedanken zu ändern, so dass es Dir besser geht.

Wenn Du Dich darüber ärgerst, dass Du gestern spät ins Bett gekommen bist, dann kannst Du entscheiden, das loszulassen und Dich besser zu fühlen (auch wenn Du müde bist).

Wenn Du schlecht gelaunt bist, weil Du bestimmte Aufgaben noch nicht erledigt hast, liegt es bei Dir, wie Du damit umgehst. Das schlechte Gewissen macht Dir zwar Druck und hilft Dir vielleicht dabei, die Aufgabe anzugehen, aber es muss so nicht sein.

Du kannst selbst entscheiden, wie Du Dich fühlen willst (oder die Aufgabe einfach machen).

Und wenn Du schlecht drauf bist, weil jemand anderes Dich wütend gemacht hat, dann ist da nicht die andere Person schuld, sondern die Gefühle machst Du Dir noch immer selbst. Du kannst sie also ändern.

Alle schlechte Laune, die selbstgemacht ist, kannst Du ändern.

Hier ein paar Tipps, was Du konkret tun kannst, um Deine schlechte Laune in gute Laune zu verwandeln:

1.1. Entscheide Dich dazu, gut drauf zu sein

Wenn Du schlecht drauf bist und Du genau weißt, woran es liegt, dann kannst Du das ändern. Du musst Dich nur dazu entscheiden, das auch zu tun.

Die besten Tipps helfen nichts, wenn Du schlecht drauf sein willst.

Wenn Du Dich aber dazu entschließt, Deine schlechte Laune loszulassen und alles dafür zu tun, um gut drauf zu sein, dann hast Du den wichtigsten Schritt schon getan.

1.2. Stelle Dir die richtigen Fragen

Warum bin ich so glücklich?

Worüber habe ich mich in letzter Zeit am meisten gefreut?

Worauf freue ich mich in Zukunft?

Wofür bin ich dankbar im Leben?

Wenn Du Dir solche und andere Fragen schriftlich beantwortest, wirst Du sofort merken, wie sich Dein Gefühl verändert. Durch solche Fragen lenkst Du Deine Gedanken auf etwas ganz anderes und schon kannst Du gute Laune bekommen.

1.3. Bewege Dich

gute launeWenn Dein Blick nach unten geht, Deine Schultern hängen und Dein Körper total schlaff ist, dann sind das gute Voraussetzungen, um Dich so richtig mies zu fühlen.

Du wirst merken, wenn Du Dich bewegst, wird sich das schlagartig ändern.

Tanze durch die Wohnung, gehe spazieren oder mache Sport. Das wird Dir sofort helfen, Deine schlechte Laune abzulegen und gut drauf zu sein.

1.4. Höre Musik

Hör Dir Musik an, die Dich glücklich macht. Das wird Deine Stimmung heben.

Du kennst bestimmt aktivierende und gute Laune Musik. Sie wird Dir dabei helfen, Deine schlechte Laune loszulassen.

1.5. Visualisiere

Setz Dich hin und stell Dir etwas Schönes in Deiner Zukunft vor. Schließe dazu Deine Augen und tauche in Deine Vorstellungskraft ein.

Stell Dir vor, wie Du in Deinem Traumhaus wohnst, wie Du im Urlaub bist oder irgendwas, was Dich glücklich macht.

Wenn Du Dich voll und ganz darauf konzentrierst, ändern sich Deine Gedanken und Deine schlechte Laune verschwindet.

1.6. Setze Dir Ziele

Anstatt zu visualisieren, kannst Du Dir auch einfach schriftlich Ziele setzen. Mache einen Plan mit Dingen, die Du tun, haben und sein möchtest und plane Dein Leben.

Während dieses Prozesses wird sich Deine Stimmung schlagartig ändern. Schließlich richtest Du Deinen Fokus wieder auf Dinge, die Dich glücklich machen.

1.7. Entspanne Dich

stimmungsaufhellerWenn Du schlechte Laune hast, dann suche Dir eine Möglichkeit, um Dich zu entspannen und loszulassen. Nimm ein Bad, gehe spazieren, mach ein Mittagsschlaf, gehe in die Sauna und tue etwas anderes, was Dir gut tut.

Durch das Entspannen, kannst Du Deine schlechte Laune loslassen und in gute Laune verwandeln.

1.8. Sprich mit jemandem

Nimm Dir Deinen besten Freund oder Deine beste Freundin und bitte ihn bzw. sie darum, Dir zuzuhören. Und dann erzählst Du ihm oder ihr, was Dich bedrückt.

Dadurch, dass Du beim Namen nennst, was Dir schlechte Laune bereitet, kannst Du es bereits schon loslassen. Denn das Aussprechen bringt Dir Klarheit.

2. Schlechte Laune durch Dein Unterbewusstsein

Manchmal ist es einfach so, dass in uns etwas nagt. Wir wissen nicht genau, was es ist, sondern spüren einfach, dass da etwas nicht stimmt. Wir sind schlecht drauf und können den genauen Grund dafür nicht benennen.

Das bezeichne ich als schlechte Laune durch Dein Unterbewusstsein.

Warum nenne ich es so?

Weil ich das so sehe, dass Dein Unterbewusstsein Dir etwas sagen will. Und das macht es über Deine Gefühle.

Und da hilft es eben mal eben nicht schnell drüber zu bügeln, sondern diese Gefühle wollen gehört werden.

Eine Studie hat beispielsweise gezeigt, dass ständiges künstliches Lächeln ungesund ist. Dieses vor allem in Berufen im Servicebereich geforderte Verhalten, kann langfristig zu Burnout und Unglück führen.

Wenn Du also schlecht drauf bist und nicht weißt warum, dann will Dir Dein Unbewusstes etwas sagen.

Beispielsweise:

„Wechsel endlich Deinen Job.“

„Beende diese Beziehung.“

Oder andere tiefgreifende Dinge, die Du vor Dir herschiebst.

Was Du tun kannst, um diese Art der schlechten Laune in gute Laune zu verwandeln, erfährst Du hier:

2.1. Nimm das Gefühl voll und ganz wahr

Leg Dich hin, schließe Deine Augen und fühle in Dich rein. Nimm das Gefühl voll und ganz wahr. Versuche es nicht zu bewerten oder zu verstehen, sondern nimm es einfach nur wahr.

Du kannst es Dir wie ein kleines Kind vorstellen, dass Deine Aufmerksamkeit will. Gib ihm genau das.

2.2. Atme

Und dann atme in das Gefühl hinein. Gib ihm Platz und atme immer tiefer und entspanne dabei.

Erlaube dem Gefühl, sich auszubreiten. Und auch wenn es sich zunächst nicht gut anfühlt, ist das der Weg, um es zu verstehen und loszulassen.

2.3. Nimm das Gefühl an

Während Du in Dich hinein fühlst und atmest, kannst Du das Gefühl annehmen. Wie ein kleines Kind, das Du in den Arm nimmst.

Erlaube ihm da zu sein und sei für es da.

2.4. Erkenne

GemütszustandWährend den ersten drei Schritten kann es gut sein, dass Du bereits erkannt hast, worum es wirklich geht. Also was der Auslöser für die schlechte Laune ist.

Du kannst Dich auch hinsetzen und aufschreiben, was Dir einfällt. Nimm Dir Zeit, frage Dich, warum Du schlechte Laune hast und schreibe dazu alles nieder, was Dir einfällt.

Das schafft Klarheit und Erkenntnis.

Und dann weißt Du, was Du ändern musst, um wieder glücklich zu sein.

Zusammenfassung

Schlechte Tage haben wir alle. Das ist manchmal so.

Doch dann gibt es da einen entscheidenden Unterschied. Der Unterschied, wodurch die schlechte Laune verursacht wird.

Wenn Du es genau benennen kannst, dann kannst Du es auch leicht ändern. Und wenn Du Dir nicht sicher bist, wo die schlechte Laune herkommt, dann kann es sein, dass Dein Unterbewusstsein Dir etwas mitteilen will. Und dann gilt es, vielleicht die großen Dinge im Leben anzupacken und zu verändern.

Was immer der Grund auch ist: Es liegt immer bei Dir, Deine schlechte Laune in gute Laune zu verwandeln. Du hast immer die Macht, das zu tun.

Hier klicken zum Kommentieren 2 Kommentare
Georg - 14. Juli 2016

Hallo Stephan,
was Du hier alles Aufgeführt hast, um seine Laune zu verbessern, finde ich wirkliche gut. Jeder Muffel kann sich hier seine Möglichkeit holen, wie er sein Selbstvertrauen verbessern kann.
Herzlichst
Georg

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Beate Stroka - 22. Juni 2017

Hi Stephan,

ich finde einfach nicht zu 100% heraus was mir mein Unterbewusstsein sagen will. Immer wieder grüble ich darüber nach, wenn mich wieder negative Gedanken einholen bzw. auch wenn es mir mal gut geht. Ich habe bereits Sachen verändert in meinem Leben und trotzdem geht es mir noch nicht wesentlich besser. Wobei ich denke, ich muss einfach mein Leben so akzeptieren wie es ist und mich einfach nicht schlecht fühlen, denn ich habe definitiv ein tolles Leben.

Liebe Grüße
Beate

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