Geheimnis

Das Geheimnis selbstbewusster Menschen

Ich saß gestern mit sehr spannenden Menschen zusammen. Ursprünglich war es als Mini-Ziele-Workshop unter Freunden angesetzt. Doch irgendwie hat sich das dann ganz anders entwickelt.

Und zwar zu einer sehr spannenden Gesprächsrunde. Und da waren einige „selbstbewusste Schwergewichte“ dabei. Also wirklich fitte Leute, die schon einiges auf die Beine gestellt haben im Leben und wirklich ein ausgereiftes Selbstbewusstsein haben.

Der Eine zum Beispiel. War früher Trainer und Coach für Führungskräfte und mit seinen mittlerweile 50 Jahren hat er sich nun als Künstler (Maler) weitestgehend zurückgezogen.

Oder ein anderer, der gleich zwei seiner Leidenschaften zum Beruf gemacht hat und sich als Fotograph und Männercoach erfolgreich selbst verwirklicht.

Oder der Organisator des Ganzen, der mittlerweile bestimmt seine dritte oder vierte Firma gegründet hat und auch das tut im Leben, wozu er Lust hat.

Was machen diese Menschen anders?

Also da saßen wir zusammen. Menschen, die nicht mehr viele Barrieren in ihrer persönlichen Entfaltung haben. Menschen, die ihrem Ruf folgen und einfach das machen, worauf sie Lust haben. Menschen, die nicht gesellschaftlichen Konventionen folgen und ihr Ding durchziehen.

Und das mit Erfolg! Wirklich erfolgreiche und zufriedene Menschen, die das auch ausstrahlen.

Und anstatt unsere Ziele für uns zu definieren, saßen wir da (insgesamt zu neunt) und redeten drei Stunden über Ziele, Erfolg und die menschlichen Bedürfnisse. Wir sprachen über Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit von Zielen. Über unterschiedliche Strategien und Herangehensweisen.

Die Energie dieser Gesprächsrunde war wirklich einmalig und mir sind wieder essentielle Dinge für den persönlichen Erfolg bewusst geworden.

Im Prinzip haben sich zwei ganz entscheidende Elemente herauskristallisiert, die für Erfolg entscheidend sind:

1. Umgib Dich mit den richtigen Menschen

Ja, wirklich. Wir brauchen alle unser Umfeld. Wir Menschen sind Rudeltiere und verbringen einfach Zeit miteinander. Wir tauschen uns aus, lernen voneinander und streben aber genauso nach Anerkennung innerhalb unserer Bezugsgruppe.

Und genau das hat einen gravierenden Nachteil! Da wir die Anerkennung innerhalb unserer Bezugsgruppe suchen, machen wir häufig die Dinge, die innerhalb dieser Gruppe Anerkennung bringen.

Beispielsweise kannte einer der gestern Anwesenden einen Arbeitslosen, der unglaublich viel Energie darein investierte dem deutschen Sozialsystem möglichst viel Geld aus den Rippen zu leiern. Er kannte wirklich alle Tricks, um seine Sozialhilfe auf ein Maximum bringen. Er hatte sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie er das Beste herausholen konnte.

Innerhalb seiner Bezugsgruppe (andere Arbeitslose) kam das natürlich gut an. Er kannte sämtliche Kniffe und Tricks und war damit natürlich beliebt.

Spannend dabei ist allerdings, dass er seine Bezugsgruppe nicht verlassen konnte. Er nutzte seine Energie nur innerhalb dieser Gruppe. Hätte er dieselbe Energie mal in andere Dinge gesteckt. Zum Beispiel in seine eigene Entwicklung. Oder in ein eigenes Unternehmen. Er hätte wahrscheinlilch Erfolg gehabt.

Aber: Er konnte das innerhalb seiner Bezugsgruppe nicht. So Makaber es klingt. Wenn er auf einmal ein eigenes Unternehmen gegründet hätte oder sich einen guten Job gesucht hätte, dann hätte er nicht mehr in seine Bezugsgruppe gepasst und die Anerkennung wäre ausgeblieben.

Ein anderes Beispiel: Ein Depressiver, der seit zehn Jahren in seine Selbsthilfegruppe geht, bekommt für seinen Zustand (unglücklich sein) Anerkennung. Wenn dieser auf einmal glücklich wird und freudestrahlend zu dieser Gruppe geht, dann passt das nicht mehr.

Auch wenn seine Mitleidenden es ihm auf rationaler Ebene gönnen, unbewusst erfüllt er nicht mehr die Kriterien dieser Bezugsgruppe.

Leider ist das so. Da wir Menschen immer gefallen wollen, tun wir manchmal auch Dinge, die uns selbst nicht gut tun, nur weil sie in unserer Bezugsgruppe dazugehören.

Und deswegen ist es eben so sinnvoll, seine Bezugsgruppe zu überdenken. Leider tun wir uns damit auch nicht immer ganz so einfach. Wir lassen alte Bekannte nicht mal ebenso hinter uns und suchen uns einen neuen Kreis.

Aber: Erfolgreiche, selbstbewusste Menschen umgeben sich mit entsprechenden Menschen.

2. Einfach machen!

Der zweite Faktor selbstbewusster Menschen, der sich gestern herauskristallisiert hat war das Tun! Bei aller Liebe zu Plänen und Zielen, ist am Ende doch nur eines Entscheidend: die Tat.

Es gibt nichts, was wertvoller wäre. Alle erfolgreichen Menschen tun. Sie handeln. Mit der Bewegung kommt die Veränderung.

Ich bin selbst ein sehr großer Freund von Plänen und ich kann Stunden damit verbringen, meine Zukunft zu planen. Früher habe ich dann tagelang geplant und nichts umgesetzt bekommen.

Doch mit der Zeit habe ich dann gelernt, auch ins Handeln zu kommen. Und genau das bringt wirklich Ergebnisse.

Es geht wirklich darum zu tun. Alles andere ist zweitrangig.

 

Das war eine sehr spannende und inspirierende Runde gestern. Und wenn Du in Deinem Leben etwas ändern möchtest, dann halte Dich einfach an diese zwei kleinen Punkte: Suche Dir das richtige Umfeld und komm ins Handeln. Mehr ist es für den Anfang gar nicht! Hauptsache Du legst los!

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2 comments

  1. Toller Artikel, gerade Punkt eins wird oft unterschätzt … Entweder man umgibt sich mit den falschen Menschen oder man hat, wie ich manchmal, eine Art Einzelkämpfer Mentalität. Hier hilft die 33% Prozent Regel. Umgib dich mit 33% Menschen die weniger Selbstbewusst/ Erfolgreich sind wie du. Ihnen kannst du helfen. 33% Mit Menschen auf deiner Ebene. Mit Ihnen gehst du den Weg. Sowie mit 33% Menschen die dir voraus sind. Sie dienen als Mentoren oder als Motivation…
    Alles Gute
    Max

    • Stephan Wießler

      Hey Max,

      die Regel kannte ich noch nicht und wenn ich darüber nachdenke, macht es Sinn. Und man sollte vielleicht nicht zu verkopft an die Sache ran gehen.

      Beste Grüße,

      Stephan

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